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Kinderpornos im Safe gehortet

72-jähriger Wiener zahlte schon seit Jahren keine Gebühren mehr für gemieteten Safe - als der Safe aufgebrochen wurde, fand sich darin jede Menge kinderpornographisches Material.

Weil seit Jahren die Gebühr für einen vermieteten Safe nicht mehr bezahlt worden war, ließ eine Wiener Bank diesen öffnen und räumen. Man staunte nicht schlecht, als sich darin eine mit kinderpornografischem Material gefüllte Kiste fand. Der Besitzer, ein 72-jähriger Pensionist, wurde am Dienstag im Straflandesgericht für das Horten der verpönten Magazine zu drei Monaten bedingter Haft verurteilt. Er erbat Bedenkzeit. Das Urteil ist daher nicht rechtskräftig.


Die Magazine waren allesamt an die 20 Jahre alt und trugen bezeichnende Titel wie „Lolitas“ oder „Nymphlover“. Der Beschuldigte, ein Maschinenbauingenieur, behauptete zwar, damit nichts zu tun zu haben. Er habe den Safe seinerzeit seinen inzwischen verstorbenen Eltern beschafft und sich nicht weiter darum gekümmert: „Ich war nie dort.“


Ein Teil der Zeitschriften war allerdings in vergilbtes Briefpapier eingewickelt, auf dem sein Name und seine Anschrift zu entziffern war. Außerdem hatte die elektronische Zutrittskontrolle in der Bank zwei Besuche des älteren Herren verzeichnet.


Die Justiz hätte ihn gern schon früher vor Gericht gestellt. Immerhin war die Sache bereits 2002 aufgeflogen. Der 72-Jährige gönnte sich zuletzt jedoch einen ausgedehnten Urlaub und war geraume Zeit nicht greifbar. Ziel seiner Reise: Thailand.

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