Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Kinderonkologie: Betreuung der betroffenen Familien wird intensiviert

LR Bernhard legt Zwischenbericht zu den vereinbarten Maßnahmen vor.
LR Bernhard legt Zwischenbericht zu den vereinbarten Maßnahmen vor. ©Lerch, Stadt Dornbirn
Dornbirn - Das Krankenhaus Dornbirn soll als Koordinationsstelle und somit als Ansprechpartner für Vorarlberger Kinderonkologiepatientinnen und -patienten nachhaltig gesichert bleiben. Land Vorarlberg, Stadt Dornbirn sowie Uniklinik Innsbruck haben dazu ein Maßnahmenpaket erarbeitet.
Maßnahmenpaket für Kinder-Onkologie
Kinder-Onkologie: Runder Tisch

„Dazu gehört auch die Einrichtung eines Patientenkoordinators zur direkten Betreuung betroffener Familien“, informiert Gesundheitslandesrat Christian Bernhard.

“Case Manager” wird eingestellt

Um betroffene Familien in diesen Ausnahmesituationen bestmöglich zu entlasten und zu unterstützen soll im Krankenhaus Dornbirn ein so genannter „Case Manager (Patientenkoordinator)“ zur Betreuung eingestellt werden. „Dies würde auch für jene onkologisch erkrankten Patienten, die hauptsächlich nur in Innsbruck therapiert werden, und deren Familien zu einer deutlichen Verbesserung führen“, sagt der Landesrat.

Der Case Manager soll sich insbesondere folgenden Aufgaben widmen:

  • Ansprechpartner für die Familien
  • Bindeglied zwischen der Familie, dem Krankenpflegepersonal und Ärzteteam des KH Dornbirn sowie der Universitätsklinik Innsbruck
  • Planung von Aufenthalten und Entlassungen
  • Koordination von Diagnostik, Therapie und Pflege
  • Schnittstelle zu Sozialdiensten, Vereinen (Krebshilfe), etc.
  • Organisation von Fahrten Dornbirn – Innsbruck und retour sowohl für den Patienten als auch für die betroffene Familie. Jegliche Transportfahrt, unabhängig vom Schweregrad der onkologischen Erkrankung, soll mittels eines entsprechenden Rettungsmittels mit Rettungssanitäter sichergestellt werden.
  • Organisation des Aufenthalts in Innsbruck (für die gesamte Familie)
  • Unterstützung bei Förderantragsstellungen, Abrechnungen (Fahrten und Unterbringung) mit der Sozialversicherung, etc.

Unterbringungsmöglichkeiten: Seitens der VGKK wurde ein Beschluss gefasst, dass künftig Familien bei Aufenthalten/Übernachtungen in Innsbruck pro Person und Tag einen Betrag von 70 Euro erhalten. Mit der Stiftung Marienheim sowie dem Ronald McDonald Haus besteht bereits Kontakt. Hier stehen insgesamt in beiden Häusern 30 Zimmer zur Verfügung. „Darüber hinaus soll mit weiteren Unterkünften (Hotels) eine Vereinbarung geschlossen werden, um entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten sicherzustellen“, informiert Landesrat Bernhard. Die Organisation übernimmt der Case Manager.

Kinderonkologe gesucht

Aktuell wird seitens des Krankenhauses Dornbirn neuerlich intensiv nach einem/einer Kinderonkologen/in in Österreich und Deutschland gesucht. Abgesehen vom Ergebnis dieser Suche soll laut KH Dornbirn eine weitere Facharztstelle für die Abteilung geschaffen werden.

An den weiteren vereinbarten Maßnahmen, wie die verbesserte Ärzteausbildung mit einem Rotationsmodell wird mit Hochdruck gearbeitet.

(VLK)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Dornbirn
  • Kinderonkologie: Betreuung der betroffenen Familien wird intensiviert
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen