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Kindergeld-Neu: Eltern mehr Möglichkeiten bieten

©VMH
Schwarzach - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek sieht ihre Forderungen in der Neuregelung des Kindergelds umgesetzt. Im Bezug auf die Aussagen von Dieter Egger fordert sie Konsequenzen.
Die Kindergeld-Neuregelung
Frauenministerin Heinisch Hosek im "VN"-Gespräch
Die Neuregelung des Kindergeldes

Nach langem Ringen hat sich die Regierung am Dienstag auf einen Gesetzesentwurf zum neuen Kindergeld geeinigt. Neu ist, dass es eine Pauschalvariante von 1000  Euro für zwölf plus zwei Monate geben wird. Zudem gibt es eine neue einkommensabhängige Variante mit 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens mit einem maximalen Bezug von 2000 Euro monatlich.

Wahlmöglichkeit für Eltern

Kritik, die Eltern zu einer kurzen Karenzzeit von einem Jahr zu motivieren, weist Heinisch-Hosek zurück: „Wir wollen, dass Eltern eine Variante wählen können, die für sie am besten ist.“ Die Lebensentwürfe junger Eltern in Österreich seien sehr unterschiedlich. Was man in Vorarlberg brauche, brauche man in Wien schon lange nicht mehr und durch die neuen Varianten seien Möglichkeiten geschaffen worden, die auch die regionalen Unterschiede  berücksichtigen.

In Vorarlberg müsse daran gearbeitet werden, mehr Plätze für unter Dreijährige zu schaffen und auch die Schließzeiten müssten verkürzt werden. Im Gegensatz zu Wien, mit zwei Wochen Schließzeit, seien die Kindergärten in Vorarlberg leider immer noch elf Wochen geschlossen.  

Kindergruppen für Kleinkinder

Durch die Möglichkeit auch Kleinkinder in betreuten Gruppen unterzubringen würde auch die Zahl der erwerbstätigen Frauen steigen. Vorarlberg habe einen sehr hohen Frauenanteil, der in Teilzeit arbeitet und so sei auch die Einkommenskluft zwischen Männern und Frauen sehr hoch.

Eggers Aussage „inakzeptabel“

Die Aussage von Landesrat Egger, Hanno Loewy sei ein amerikanischer Exiljude, ist für Heinisch-Hosek inakzeptabel: „Diese Aussage richtet sich an ein gewisses Publikum und dieser Politiker sollte seine Aussage sofort zurücknehmen oder Konsequenzen daraus ziehen.“

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