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Kindergarten darf bleiben

Planänderung für Kindergarten Sala: Umzug erst Ende des Kindergartenjahres.
Planänderung für Kindergarten Sala: Umzug erst Ende des Kindergartenjahres. ©cth
Dornbirn. Die Kinder vom Kindergarten Sala dürfen nun bis zum Ende des Kindergartenjahres in ihren vertrauten Räumlichkeiten bleiben.

Vergangene Woche meldeten sich mehrere Eltern, deren Kinder den Kindergarten Sala besuchen, im Bürgerforum Dornbirn, um auf eine für sie prekäre Situation aufmerksam zu machen. Die Kinder hätten während des Kindergartenjahres in die Ausweichschule am Fischbach wechseln müssen (die „VN“-Heimat berichtete). „Es ist einfach nicht vernünftig, während des Kindergartenjahres die Räumlichkeiten zu wechseln. Die Kinder, besonders die ganz kleinen, haben sich gerade erst eingewöhnt. Es wäre doch besser gewesen, mit Ende des Kindergartenjahrs im Juli 2010 mit dem Umbau für das Poly zu beginnen“, meint Martina Dahlke. Eine weitere Frage war, wie die Kinder in die Ausweichschule gelangen sollen, beziehungsweise, ob sie auch von einem Bus abgeholt werden können.

Nach dem Bericht vergangene Woche in der „VN“-Heimat folgte eine Stellungnahme seitens der Stadt Dornbirn: „Das Gebäude Sala soll nun doch erst nach Abschluss des Kindergartenjahres saniert werden. Der Kindergarten wird demnach erst im Sommer 2010 in die Ausweichschule übersiedeln“, schreibt Pressesprecher Ralf Hämmerle. Im Zuge der Umsetzung des Schulraumkonzepts und dem Neubau von Kindergärten müssten in den kommenden Jahren immer wieder Schulen und Kindergärten in die Ausweichschule übersiedeln. Die Lehrer, Eltern und die Kinder würden über die Planungen informiert und Lösungen gesucht werden, die für alle Beteiligten, aber auch für eine möglichst rasche und reibungslose Abwicklung funktionieren solle. Im konkreten Fall hätten die aktuellen Planungen eine Änderung ergeben. „Im Jahr 2010/2011 wird ein neuer Kindergarten Markt gebaut, der im September 2011 bezogen werden kann. Die Kinder werden bei Bedarf mit eigenen Bussen in die Ausweichschule gefahren“, meint Hämmerle weiter. Für Patricia Thurnher stellten sich daraufhin folgende Fragen: „Wo soll das neue Kindergartengebäude gebaut werden, werden die Kinder in verschiedenen Straßen abgeholt und wie oft fährt dieser Bus?“. Ralf Hämmerle erklärte daraufhin: „Der Umzug des Kindergartens wird erst im kommenden Jahr erfolgen. Bis dahin werden die organisatorischen Details geklärt. Die Eltern werden selbstverständlich rechtzeitig informiert. Für den Neubau wird derzeit ein Grundstück gesucht, es bieten sich verschiedene Varianten an.“

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