Kinderbetreuung: Vorarlberg mahnt weiteren Ausbau ein

Landesrätinnen Schöbi-Fink und Wiesflecker drängen Bund, Finanzierung sicher zu stellen
Landesrätinnen Schöbi-Fink und Wiesflecker drängen Bund, Finanzierung sicher zu stellen ©VOL.AT/Paulitsch
Bregenz – Bezüglich des weiteren Ausbaus der Kinderbetreuung fordern die Landesrätinnen Barbara Schöbi-Fink und Katharina Wiesflecker den Bund auf, zügig in Verhandlungen über die künftige Finanzierung einzutreten.
Kein Geld für Kinderbetreuungs-Ausbau

In Vorarlberg wird auch heuer aus öffentlichen Mitteln kräftig in die Kinderbetreuung investiert. Das gilt für die Kleinkindbetreuung ebenso wie für den Kindergartenbereich. “Hier brauchen wir keinen Sand im Getriebe, sondern müssen dafür sorgen, dass wir zügig vorankommen. Wir brauchen nicht weniger Mittel sondern mehr”, so die zuständigen Landesrätinnen.

Bundesmittel zu 100 Prozent ausgeschöpft

Aktuell gibt es in Vorarlberg mehr als 250 Kindergärten. In diesen werden insgesamt rund 9.800 Kinder betreut. Hinzu kommen die Kinder, die in Kinderbetreuungseinrichtungen und Spielgruppen von öffentlichen und privaten Trägern sowie bei Tageseltern betreut werden. In weniger als einem Jahrzehnt haben sich die jährlichen Investitionen im Bereich der Kleinkindbetreuung vervierfacht. Für den Ausbau der Kleinkindbetreuung wurden 2017 knapp 1,7 Millionen Euro an Bundesmitteln abgerufen. Damit sind die gewährten Mittel zu 100 Prozent ausgeschöpft worden. Die 1,7 Millionen Euro an Bundesmitteln, die Vorarlberg in diesem Jahr abrufen kann, sollen wieder zur Gänze in Anspruch genommen werden.

Ausbau-Notwendigkeit

Länder und Gemeinden wären weiterhin auf die Hilfestellung von Seiten des Bundes angewiesen, betont Landesrätin Schöbi-Fink: “Ich rechne mit positiven Gesprächen, da im Regierungsprogramm auf Bundesebene ebenso festgehalten ist, dass die Kinderbetreuungsangebote weiter flächendeckend ausgebaut werden sollen”. In Richtung Bund plädiert die Landesrätin, die vorhandenen 15a-Vereinbarungen zu einer zusammenzufassen.

Landesrätin Katharina Wiesflecker, zuständig für den Bereich der Kleinkindbetreuung, hält fest: “Beim Ausbau der Frühpädagogik nachzulassen wäre unverantwortlich, da die frühe Förderung eine zentrale Aufgabe bleibt”.

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