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Kinder von Umweltaktivisten erschossen

In Mexiko sind zwei Kinder eines bekannten Umweltaktivisten erschossen worden. Alberto Penaloza selbst und seine beiden älteren Söhne wurden bei dem Überfall auf sein Haus im westlichen Staat Guerrero verletzt.

Rund ein Dutzend Bewaffnete hatten die Familie angegriffen, ihre Identität war zunächst unklar.

Penaloza gehört einer Organisation von Ökobauern an, die sich seit Jahren einen erbitterten Streit mit den Holzfällern der Region liefert. Im Laufe des Konflikts hat es schon mehrere Tote gegeben, Penaloza selbst ist zusammen mit 13 weiteren Bauern der Ermordung des Sohns eines örtlichen Grundbesitzers angeklagt. Menschenrechtsgruppen sehen in dem Verfahren gegen die Ökobauern eine Schmutzkampagne gegen die Organisation.

Die mexikanischen Streitkräfte entsandten am Freitag Soldaten in die Region, um die Verantwortlichen für den Angriff auf Penaloza ausfindig zu machen. Festgenommen wurden drei weitere Mitglieder von dessen Bauern-Organisation, denen illegaler Waffenbesitz vorgeworfen wurde. Ob die Ermittler die Festgenommenen auch für den Angriff auf Penaloza verantwortlich machen, war zunächst unklar.

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