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Kiesabbau: Land Vorarlberg will Strategie erarbeiten

Johannes Rauch will prüfen, wo im Land naturverträglich Kies abgebaut werden kann.
Johannes Rauch will prüfen, wo im Land naturverträglich Kies abgebaut werden kann. ©VOL.AT/VN
Das Land will mittels einer Rohstoffstrategie untersuchen, wie es gelingen kann, die Versorgung mit Baurohstoffen für Vorarlberg zu sichern. Um Kies-Exporte im großen Stil zu verhindern, könnte sich Umweltlandesrat Johannes Rauch sogar Tonnagebeschränkungen und Fahrverbote vorstellen.

Kies, Steine und Schotter sind wichtige Bestandteile für Wohn-, Industrie- und Straßenbau. Vorarlberg kann den Bedarf an diesen Materialien nicht ganz decken, deshalb müssen jährlich etwa 500.000 Tonnen Baurohstoff importiert werden. Auch Zement muss beispielsweise importiert werden, da er im Land gar nicht mehr hergestellt wird. Die Regierung sieht sich nun gefordert, die Versorgung mit Baurohstoffen zu sichern und den Ex- und Import zu regeln.

"Wir wären ein 'steinreiches Land'"

Vorarlberg benötigt pro Jahr etwa 4,5 Tonnen an Baurohstoffen. "Wir wären ein 'steinreiches' Land, wenn wir die eigenen Abbauflächen nutzen könnten", sagt Herbert Zech, Sprecher des Forums Rohstoffe gegenüber ORF Vorarlberg. Nun will Umweltlandesrat Johannes Rauch prüfen, wo im Land abgebaut werden kann, ohne die Natur zu sehr zu belasten. Zudem solle der Export in die Schweiz beschränkt werden. Eine Rohstoffstrategie soll klären, wie die Versorgung gesichert werden kann, sagt Wirtschaftslandesrat Marco Tittler. Laut Tittler können Im- und Exporte in den grenznahen Raum unter Umständen sinnvoller sein, als lange Transportwege im Land. Bestehende Abbauflächen sollen dabei gegenüber Neuerschließungen bevorzugt werden.

Am Sonntag wird über den Kiesabbau in Altach abgestimmt. Dort geben alle Gutachten grünes Licht für einen solchen Abbau. Trotzdem sind viele Bürger gegen den Kiesabbau. Bürgermeister Gottfried Brändle versichert zudem, dass der Abbau gestoppt werden muss, wenn bis 2024 keine geeignete Lösung für den Verkehr gefunden wurde. Diskutiert wird etwa ein direkter Autobahnanschluss.

Das sagen die Altacher

(Red.)

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