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Kettenreaktion

Inspiriert von der „Streetwear“, sprich der städtisch jugendlichen Modekultur, haben die Schmuckdesigner die Kette einer Frischzellenkur unterzogen und das schlichte Halsband mit luxuriösen Features versehen.
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Kettenreaktion

Die Zutaten für das „Makeover“ sind exquisit: Man nehme ein grobes Kettenmodell, wie es früher nur die „schweren Jungs“ trugen – Vorreiter waren z. B. Run-D.M.C in den 80er-Jahren –, reproduziere es in luxuriösesten Materialien wie Gold oder Platin und garniere es mit funkelnden Brillanten. Ein bisschen Verwegenheit gehört bei einem solchen Unterfangen natürlich auch dazu, aber eine Manufaktur wie Pomellato zeichnete sich schon immer durch Ideenreichtum und Extravaganz aus. Das Ergebnis ist die neue Brera Kollektion, benannt nach dem gleichnamigen Mailänder Stadtteil – einem Designerviertel, in dem sich früher bevorzugt Künstler in den Bars und Cafés zum Trinken und Philosophieren trafen. Sie ist der Beweis dafür, dass Ketten auf unzählige Arten, in verschiedenen Größen und nach unterschiedlichen Inspirationen kreiert werden können.

Bar Jamaica. Pino Rabolini, der Gründer der Marke, entwarf um 1967 seine ersten Schmuckideen und -konzepte in der legendären Bar Jamaica, die ebenfalls in der Brera liegt. Bei seinen Schmuckkreationen ließ er sich von den passierenden Künstlern, dem avantgardistischen Ambiente und der für damalige Zeiten revolutionären Kultur inspirieren. Das Design der neuen Brera Kollektion spiegelt das jugendliche Flair des auch heute noch angesagten Mailänder Viertels wider und ist zugleich eine Zukunftsvision, eine Hommage an die Kette.

Die zarten goldenen Glieder verbinden sich zu unendlichen Maschen, so dass die bloße Struktur der Glieder zu einem Eyecatcher avanciert, ohne zusätzlichen Anhänger oder Charms. Einige Schmuckstücke können zweiseitig getragen werden, da sie auf der einen Seite aus poliertem und auf der anderen Seite aus mattem Gold gefertigt wurden. Die Kollektion ergänzen moderne, unkonventionelle und luxuriöse Schmuckstücke in Weiß- und Roségold, die mit weißen sowie braunen Diamanten in Pavé-Fassung besetzt um die Wette funkeln. Die Hauptrolle gebührt der Halskette, die je nach Präferenz oder Stimmung in verschiedenen Längen getragen werden kann. Dank der speziellen Schließe verwandelt sie sich vom Sautoir zum Collier und umgekehrt. Als Collier wird der Schiebeverschluss zu einem Designer-Detail im Nacken, während die Kettenglieder elegant seitlich oder am Rücken herabhängen.

Die Zutaten für die Frischzellenkur? Man nehme ein grobes Kettenmodell, wie es früher nur die „schweren Jungs“ trugen, reproduziere es in luxuriösesten Materialien wie Gold oder Platin und garniere es mit funkelnden Brillanten – fertig ist der neue Style.

Geometrische Form. Weiteres Beispiel gefällig? Auch Cartier hat seine eigene unkonventionelle Kette. Die neue Kollektion Clash präsentiert sich in einem neoklassischen, originellen Stil, der entfernt an die Nietenhalsbänder von Punkern erinnert. Der Clou auch hier: luxuriöse Materialien treffen auf eine ungewöhnliche Form – Nieten. Die bewegliche Zusammenstellung aus hochglanzpolierten geraden Linien, Quadraten und Proportionen spiegelt die Vorliebe der Maison für geometrische Formen wider, die bereits auf die 30er-Jahre zurückgeht.

Die Kollektion ist in Roségold und mit Diamanten erhältlich. Die Module können in allen Varianten frei miteinander kombiniert werden. Die Stapelmechanismen wurden eigens für Clash entwickelt. So entsteht aus Nieten und Kugeln ein progressives Schmuckstück, das zugleich von filigranem Luxus zeugt und Alltagstauglichkeit beweist.

Kleines Kunstwerk
Von wegen alles Masche! Wer sagt, dass sich Kettenglieder immer brav aneinanderreihen müssen? Auch dreidimensionale Objekte, bei denen die einzelnen Kuben, Glieder und Formen zu kleinen Kunstwerken avancieren, sind eine originelle und visionäre Interpretation des Kettentrends.

In Bewegung. Anpassungsfähigkeit ist auch der Kerngedanke bei der Lucky Move Kollektion von Messika. Basierend auf Valérie Messikas Move-Design, das ein einzelnes Kettenelement mit einem beweglichen Diamanten symbolisiert, charakterisiert Lucky Move Kettenglieder, deren Eyecatcher die mit Diamanten besetzten Scheibenanhänger sind. Schwere Karabiner, inklusive gefedertem Drehverschluss, treiben das Kettenthema bei Armketten und Ohrringen auf die Spitze. „Die Art, wie die Kette um den Hals getragen wird, mit einem riesengroßen Medaillon und wuchtigen Kettengliedern, macht die Kollektion erst so richtig cool“, so Valérie Messika über ihre neue Kollektion.

Eiszeit. Apropos Coolness: Das Kettenelement findet sich auch in den Ice-Cubes Two-Tone von Chopard wieder. Die einzelnen Eiswürfel greifen die Kubusform auf, ein Symbol für geometrische Perfektion. Luxuriös aus Rosé- und Weißgold gefertigt, verleiht diese facettenreiche, zeitlose Halskette dem eingefangenen Licht einen scharfen, frostigen Touch.

Blumig. Bei B Blossom von Louis Vuitton spielt zwar die ikonische, 1896 von Georges-Louis Vuitton kreierte Monogramm-
Blüte die Hauptrolle, gerahmt wird sie allerdings, wie zu vermuten, von goldenen Kettenelementen. Somit wird klar: Luxuriöser Schmuck ist auf der Straße angekommen. Soll heißen: ist alltagstauglich, wandelbar, zeitgemäß und gleichzeitig luxuriös und raffiniert. Ein Trend zum Verlieben!

Alltagstauglich, wandelbar, zeitgemäß – diese wunderbaren Schmuckstücke beweisen Anpassungsfähigkeit und sind zugleich ein unkonventionelles Statement für jeden Look.

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