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Kerbala: 15 Iraker bei Gefechten getötet

In der irakischen Stadt Kerbala sind in der Nacht zum Freitag bei Gefechten zwischen Besatzungssoldaten und radikalen Schiiten nach Angaben von Ärzten 15 Iraker getötet worden.

Polnische und bulgarische Soldaten hätten sich im Süden der Stadt  Kämpfe mit der Miliz des radikalen schiitischen Geistlichen Muktada  al Sadr geliefert, hieß es. Mindestens 21 Iraker seien verletzt  worden. 

Sadr hat zum Kampf gegen die US-geführten Besatzungstruppen  aufgerufen und will mit einem Aufstand diese aus dem Land vertreiben. In mehreren irakischen Städten gibt es seit Tagen heftige Gefechte.

In Kerbala ist die Lage zudem wegen des schiitischen Arbain-Festes am Samstag angespannt. Zu dem Fest werden mehrere Millionen Pilger  erwartet. Die US-Zivilverwaltung hat erklärt, sie könne nicht für die Sicherheit der Pilger garantieren. Im vergangenen Monat waren  während eines schiitischen Festes in Kerbala 171 Menschen bei  Selbstmordanschlägen getötet worden.

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