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Keramiker aus Leidenschaft

Kurt Huppenkothen erläutert seine Keramikkunstwerke
Kurt Huppenkothen erläutert seine Keramikkunstwerke
Im Keramikatelier

Bregenz. Kurt Huppenkothen, Keramikkünstler und Kachelofendesigner hat sich schon seit vielen Jahren der Kunst der Keramikherstellung verschrieben.

Mit viel Erfahrung und künstlerischer Inspiration stellt er zusammen mit seiner Frau Kim Zier- und Gebrauchsgegenstände für ein angenehmes Wohnambiente her. Als Designer von Kachelöfen bringt er nicht nur die nötige Erfahrung, sondern auch die künstlerische Eingebung mit, welche Form und Farbe zum entsprechenden Wohnraum passt. Natürlich ist die Arbeit des Gestaltens und besonderes des Brennens eine aufwändige, bei der es auf die Erfahrung und das nötige Gefühl ankommt.
Sobald die Objekte fertiggestellt und getrocknet sind, müssen sie in den Elektroofen und bei rund 940 Grad gebrannt werden. Danach folgt einer der wichtigsten Arbeitsschritte des Entstehungsprozesses, der Glasurbrand im Holzofen. Erst das Feuer verleiht der Keramik ihre dynamische Stabilität. Ganz langsam wird der Ofen und die Keramik aufgewärmt, indem alle 10 Minuten ein wenig Holz nachgelegt wird. Mit jedem Nachlegen kommt mehr Holz ins Feuer, sodass nach rund 8 Stunden einheizen nur noch meterlanges Holz zum Einsatz kommt. Dann bei etwa 800 Grad wird die Keramik von einem Flammenmeer umspült, welches umso intensiver wird, je höher die Temperatur steigt, bis bei der Höchsttemperatur von 1280 Grad die Glasuren und Farben klar und schön werden.

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