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Kenias Präsident Kibaki droht offenbar Niederlage

Für Kenias Präsident Mwai Kibaki zeichnet sich ersten inoffiziellen Teilergebnissen zufolge eine Niederlage ab. Den von drei großen Fernsehsendern veröffentlichten Zahlen zufolge lag Herausforderer Raila Odinga am Freitag deutlich in Führung.

In einer Nachwahlbefragung in rund 300 Wahllokalen hatte dagegen Kibaki die größere Zustimmung erhalten.

Nach der Auszählung von schätzungsweise einem Drittel der Stimmen lag der 62-jährige Odinga nach Angaben des TV-Senders KTN mit knapp 700.000 Stimmen vor Kibaki. Rund 1,86 Millionen Kenianer hatten demnach Odinga gewählt, rund 1,18 Millionen den 76-jährigen Kibaki. 14 Millionen Menschen waren wahlberechtigt.

Beobachter haben mit einem knappen Ausgang der Präsidenten- und Parlamentswahlen am Donnerstag gerechnet. Odingas Oppositionsbewegung ODM lag in den Umfragen zuletzt aber regelmäßig leicht vor Kibakis Partei der Nationalen Einheit (PNU). Kibaki hat 2002 den langjährigen Präsidenten Daniel arap Moi aus dem Amt gedrängt. Seine Kritiker werfen ihm vor, zu wenig gegen Korruption und Stammeskonflikte getan zu haben.

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