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Kenianische Großfamilie droht mit kollektivem Selbstmord

Eine Großfamilie in Kenia hat in einem Landkonflikt mit kollektivem Selbstmord gedroht. Die Sippe mit 56 Mitgliedern im zentralkenianischen Gatundu-Distrikt will sich nach Angaben der Polizei vom Freitag das Leben nehmen, sollte sie von ihrer Farm vertrieben werden.

Das Fernsehen zeigte, wie die Bauern mit Hilfe von Nachbarn Gräber auf dem umstrittenen Grundstück aushoben.

Sie setzten der Regierung am Donnerstag ein Ultimatum von einer Woche, um den Streit beizulegen. Andernfalls wollen sich die Familienmitglieder mit Rattengift das Leben nehmen.

Die arme Familie fürchtet, in Elendsviertel abgeschoben zu werden. Eines ihrer eigenen Mitglieder hatte das Land in Gatundu heimlich für umgerechnet rund 3.200 Euro verkauft und war daraufhin verschwunden. Jetzt will eine örtliche Bank den Besitz nach Angaben der Familie versteigern, da der Käufer einen Kredit nicht zurückgezahlt habe. Die Polizei überwacht die Betroffenen nach eigenen Angaben, um die angedrohten Selbstmorde zu verhindern.

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