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Keine Spieler ohne Praxis

Otto Baric gibt zwar erst am Donnerstag in Wien sein Aufgebot für das Fußball-Länderspiel gegen Schweden bekannt, aber nach den Erfahrungen in Griechenland (1:4) wird er Konsequenzen ziehen. [21.3.2000]

“Ich habe aus den Fehlern von Kalamata gelernt. Daher werden nur Spieler einberufen, die Praxis haben und in Form sind”, sagte der ÖFB-Teamchef am Dienstag in Graz.

Jene Akteure, die sich in ihren Klubs nicht durchsetzen, würden auch nicht nominiert, kündigte der Kroate seine neue Linie an und nannte namentlich Manninger, Ibertsberger, Kühbauer und Haas. Baric hat mit dem Arsenal-Keeper telefoniert und ihm den Rat gegeben, sich einen anderen Verein zu suchen, sollte er weiterhin nur Ersatz sein. Anstelle Manningers wird Franz Almer vom GAK einberufen.

Der Teamchef verriet auch, dass er insgesamt sechs Grazer “Hausherren” (Sturm und GAK) für das Länderspiel am 29. März, für das bis Dienstag rund 3.000 Karten verkauften wurden, nominieren werde. Stranzl vom TSV 1860 München wird vorläufig noch im Unter 21-Team am 28. März in Kapfenberg spielen. “Aber er ist ein ganz großer Kandidat für die WM-Qualifiktion”, sagte Baric.

“Otto Maximal” hat nach dem 1:4 in Kalamata seinen Optimismus wieder gefunden. “Ich war enttäuscht und deprimiert, aber ich habe trotz der schwierigen Situation nichts von meiner Motivation verloren und ich sehe Licht in weiter Ferne”, meinte Baric, der die Lage mit den Schweden vergleicht. Sie hätten vor rund vier Jahren die gleichen Probleme wie wir gehabt, aber jetzt einen Stamm gefunden.

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