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Keine Red-Bull-Flügel mehr

Die Zukunft von Christian Kien in der Formel 1 ist mit einem Schlag offen. Red Bull wird seine Zusammenarbeit mit dem Ford-Konzern bzw. dessen Formel-1-Ableger Jaguar Racing nach nur einem Jahr beenden.

Das berichten die “Salzburger Nachrichten” in der Samstagausgabe. Damit seien nicht nur Pläne für ein „All America Team” aufgeschoben, auch die Situation für Red-Bull-Junior Klien ist damit problematisch. Laut RB-Motorsportleiter Helmut Marko sei Klien „nun auf sich allein gestellt.”

Der junge Vorarlberger hatte dank vieler Erfolge in unteren Formel-Klassen aber auch der Unterstützung von Red Bull für 2004 einen Vertrag als Jaguar-F1-Pilot erhalten. Am 15. September, also nach dem Italien-Gran Prix in Monza, muss Jaguar die Option auf den Österreicher einlösen. Damit hat Klien nur noch zwei Rennen (Spa und Monza), um durch gute Leistungen auf sich aufmerksam zu machen. „Christian muss sich durch Leistungen für eine Vertragsverlängerung selbst qualifizieren. Leider war das letzte Wochenende in Ungarn das Schlechteste, das er bisher ablieferte”, wird Marko in den SN zitiert.

Dass Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz sein Interesse an einer weiteren Kooperation mit Ford verloren hat, dürfte daran liegen, dass sich bei Ford offenbar jene Manager durchgesetzt haben, die ein stärkeres Engagement in der Formel 1 befürworten. Deshalb könnte die Marke Jaguar nach fünf erfolglosen Jahren im nächsten Jahr verschwinden und das Team wieder unter Ford firmieren, heißt es in den SN weiter. Laut Marko sei derzeit nicht geplant, mit einem anderen Formel-1-Team weiter zu machen.

Ob Red Bull seine zehnjährige Partnerschaft mit dem schweizerischen Sauber-F1-Team weiterführt, wird laut Mateschitz aber „wie jedes Jahr” im Herbst entschieden. Bestätigt hat Mateschitz hingegen Überlegungen, das Motorsport-Engagement in den USA zu erweitern. „Wir denken über die NASCAR-Serie und die Champ Cars nach”, so Mateschitz.

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