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Keine Preiserhöhung bis Jahresende

Die für 1. Oktober geplante Anhebung des Gaspreises in Vorarlberg wurde am Freitagnachmittag bis zumindest Jahresende ausgesetzt. Diese Entscheidung der (VEG) fiel "mit großer Klarheit".

Dies teilte VEG-Geschäftsführer Erwin Kopf der APA im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung mit. Eine Erhöhung per 1. Jänner werde sich aber wohl nicht vermeiden lassen, so Kopf.

Der vorläufige Verzicht resultiere aus der Beobachtung der momentanen Ölpreisentwicklung, zum anderen aber auch aus einer bevorstehenden Vertragsumgestaltung mit einem Lieferanten, sagte Kopf. Bei der bisherigen Vereinbarung sei der Gaspreis in einem Abstand von sechs Monaten an den Ölpreis angepasst worden, dieser Zeitraum werde nun auf vier Monate verkürzt.

Kopf stellte aber auch nachdrücklich fest, dass man das Einfrieren des Preises nicht einfach beliebig oft wiederholen könne. Die Höhe der Summe, auf die die VEG in den nächsten drei Monate verzichtet, sei „sehr beachtlich“, sagte der Geschäftsführer. Eine genaue Zahl wollte Kopf nicht nennen, nach Recherchen und Berechnungen der APA beläuft sie sich aber auf über eine Million Euro. Eine Teuerung per 1. Jänner hält Kopf praktisch für unausweichlich, über das Ausmaß werde man im Dezember beraten.

Mit der Aussetzung der Preissteigerung ist der VEG-Aufsichtsrat einer in den vergangenen Tagen ausgesprochenen Empfehlung von Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) gefolgt. Noch im Juli war vorgesehen, den Gaspreis per 1. Oktober um 18 Prozent zu erhöhen. Anfang des Monats schwenkte die VEG um und entschied sich dazu, die vorgesehene Preisanhebung in zwei Etappen vorzunehmen. In einem ersten Schritt sollte der Preis am 1. Oktober um sieben Prozent erhöht werden, die zweite Verteuerung war für Jänner geplant.

Die VEG steht zu 71 Prozent im Besitz der Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW), die zur landeseigenen Illwerke/VKW-Gruppe gehört. 33 Städte und Gemeinde halten gemeinsam 28,7 Prozent der Anteile, 0,3 Prozent befinden sich in Streubesitz. Im Geschäftsjahr 2004/05 erzielte das Unternehmen einen Gewinn in Höhe von 6,2 Mio. Euro.

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