Keine Gefahr für Bevölkerung durch Strahlenleck in US-Atommülllager

Experten untersuchten Anlage in New Mexico.
Experten untersuchten Anlage in New Mexico. ©dpa
Nachdem in einem Atommüllager im US-Bundesstaat New Mexiko erhöhte Strahlenwerte gemossen wurden, haben die zuständigen Behörden versichert, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestehe.

Laut einer Sprecherin der Atommüllanlage WIPP, werde das mögliche Strahlenleck weiter untersucht, es bestehe aber weder Gefahr für die menschliche Gesundheit noch für die Umwelt. Experten entnahmen am Sonntag in der Anlage Proben. Laut der Waste Isolation Pilot Plant (WIPP) wurden weder Angestellte, noch deren Kleidung oder Ausrüstung kontaminiert.

Erhöhte Strahlung gemossen

In der Anlage nahe Carlsbad in New Mexico wird radioaktiver Müll, vor allem Plutonium, in einem Salzstock in 655 Metern Tiefe gelagert. Am späten Freitagabend (Ortszeit) hatte ein Messgerät eine erhöhte radioaktive Strahlung festgestellt. Die Ursache war zunächst unklar.

Nach offiziellen Angaben waren zum Zeitpunkt der auffälligen Messung keine Mitarbeiter unter der Erde. Die überirdisch anwesenden Angestellten wurden als Vorsichtsmaßnahme aufgefordert, sich in einen Raum zu begeben. Gegen 17.00 Uhr am Samstag durften sie nach Hause gehen. Die Ursache wurde noch nicht herausgefunden.

(APA/AFP/red)

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