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Keine Bilanzen für Ross Capital Markets

Kurz aufhorchen ließ der Spekulant Wolfgang Flöttl die wenigen am Nachmittag noch anwesenden Zuhörer beim BAWAG-Prozess. Er habe für seine Firma Ross Capital Markets (RCM) keine Jahresabschlüsse für die Jahre 1997 und 1998 gemacht.

Dies sagte Flöttl auf Befragung durch Wolfgang Schubert, Anwalt von Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner. Im Herbst 1998 hatte Flöttl 639 Mio. Dollar an BAWAG-Geldern durch Spekulationen verloren.

Auf den Cayman Islands und auf Bermudas müssten Gesellschaften zwar einen Jahresabschluss machen, der Eigentümer könne darauf aber verzichten, “das heißt Sie müssen’s nicht machen”, erklärte Flöttl. Immerhin koste ein Jahresabschluss ein paar hunderttausend Dollar, zeigte er sich kostenbewusst.

Die Broker von Lehman Brothers, wo Ross Capital mit den BAWAG-Geldern spekulierte, hätten zwar Jahresabschlüsse der Ross Capital Markets verlangt, gestand er ein, allerdings habe er dem nicht entsprochen. “Sie haben es verlangt, wir haben es nicht geliefert, es war keine große Sache”, meinte Flöttl.

Zur Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen, die die Verlust-Audits für die BAWAG verfasst hatte, habe er ein “auftragsbezogenes Naheverhältnis” gehabt, so Flöttl auf eine Frage von Gutachter Fritz Kleiner.

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