Keine Altersgrenze mehr beim Blutspenden

Eine Flasche Sekt für den 149., 150. und 151. Blutspender, überreicht von Ernst Schwarz und Albert Winsauer.
Eine Flasche Sekt für den 149., 150. und 151. Blutspender, überreicht von Ernst Schwarz und Albert Winsauer. ©THE
Waren früher beim Blutspenden nur Personen bis zum Alter von 65 Jahren zugelassen, so ist seit 20. Juni dieses Jahres die Geburtsurkunde kein Ausschließungsgrund mehr für die oft lebensrettende Spende.

„Die Altersbegrenzung nach oben gilt nicht mehr, nur Erstspender dürfen nicht älter als 60 Jahre sein“, weiß Heinz Hammerer vom Blutspendedienst des Roten Kreuzes. Allerdings gibt es nach wie vor eine Reihe von Ausschließungsgründe vom Blutspenden. So vereiteln etwa der Besuch eines tropischen Landes in den letzten sechs Monaten, Tätowierungen oder Piercings in den letzten vier Monaten sowie neurologische Erkrankungen wie Epilepsie die Teilnahme an einer Blutspendeaktion ebenso wie Diabetes (Typ 1).

Spender-Ausschluss

Auch Krebsleiden, Hepatitis, Abhängigkeit von Drogen, Medikamenten oder Alkohol, schwere Formen von Neurodermitis, bestimmte Formen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien währen der Akutphase oder eine Schwangerschaft schließen eine Teilnahme am Blutspenden aus. Zur Sicherheit wird jede Blutkonserve auf HIV, Hepatitis B und C, Syphilis, und Neopterin getestet. Bei der Blutspendeaktion am Montag vergangender Woche im Pfarrsaal St. Konrad waren gerade einmal drei Ausschlüsse (bei 207 Spendern) zu verzeichnen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Hohenems
  • Keine Altersgrenze mehr beim Blutspenden
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen