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Kein Zufallskiller

Nach dem Mord in Hohenems: Trotz einiger Hinweise tappt die Kripo im Mordfall Aydemir weiterhin im Dunkeln. [16.7.99]

Einige “interessante Hinweise” sind laut Hans Poiger von
der Kriminalabteilung nach dem brutalen Mord eines Türken in
Hohenems das Einzige, worauf sich die Ermittlungen stützen können. Ein
mutmaßlicher Täter ist demnach weiterhin nicht in Sicht.

“Das Ganze ist eine schlimme Geschichte. Schließlich ist bisher jeder Stoß ins Leere gegangen.” Sicherheitsdirektor Elmar Marent, offizielles Sprachrohr für die Gendarmerie, zeigt sich drei Tage nach der Bluttat auf einem Parkplatz an der Lustenauerstraße in Hohenems wenig hoffnungsvoll. Es gebe noch immer kein wirkliches Motiv für den Mord.

Ausschließen kann die Kriminalabteilung bisher mit Sicherheit nur eines: “Es war sicher kein Zufallskiller, dem der 34jährige Mehmet Aydemir aus Meiningen in die Arme gelaufen ist. Wir gehen von einer Beziehungstat aus, Täter und Opfer haben sich in irgendeiner Form gekannt,” so Marent.

Für die Kriminalisten weiterhin wichtig zu erfahren ist, wen Mehmet Aydemir Montag abend getroffen hat, nachdem er sich von seinem Kollegen in Feldkirch getrennt hatte. Hinweise nimmt die Kriminalabteilung Bregenz oder jede andere Sicherheitsdienststelle entgegen.

Von Gerda Zimmermann

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