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Kein Verständnis für EU-Entscheidung

Landesrat Erich Schwärzler hat kein Verständnis für die jüngste Entscheidung der EU-Kommission gegen ein Anbauverbot von genveränderten Organismen.

„Es ist für mich völlig unverständlich, dass Brüssel
gesetzliche Regelungen von Ländern aufhebt, die aus Sorge
um die Natürlichkeit von Lebensmitteln erlassen wurden.“

Dies ist ein Rückschlag in den Bemühungen um eine
umweltorientierte Landwirtschaft, die dem Konsumenten GVO-
freie Produkte liefert. Umso wichtiger ist es nun, dass auf
Bundesebene rasch gehandelt wird und die Forderungen
Vorarlbergs umgesetzt werden: Klare Regelung der
Haftungsfrage und deutliche Produktkennzeichnung.


Schwärzler: „Wer gentechnisch veränderte Produkte in
Verkehr bringt, hat dafür die volle Verantwortung und das
finanzielle Risiko zu tragen. Diese dürfen nicht auf die
Bauern abgewälzt werden.“


Vorarlberg werde auch künftig alle Möglichkeiten
ausschöpfen, so der Landesrat, „um in der Frage des
Gentechnikeinsatzes für unser Land klare Regelungen zu
haben, wie sie zB im Natur- und
Landschaftsentwicklungsgesetz existieren“.

Vorarlbergs Bauern müssen sich bei der Aussaat auf die
Gentechnikfreiheit ihres Saatgutes und die Konsumenten beim
Kauf der Lebensmittel auf die Produktsicherheit verlassen
können. “Kommen gentechnisch veränderte Produkte in
Verkehr, dann muss durch eine deutliche Kennzeichnung” am
besten durch Leuchtschrift – auf die gentechnische
Veränderung hingewiesen werden“, betont Schwärzler.

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