Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Kein Happy End für Tamira

Der Siegeslauf von Tamira Paszek wurde im Juniorenfinale der US Open gestoppt. Die 15-Jährige unterlag im Endspiel der topgesetzten Russin Anastasia Pawljuschenkowa nach 2:40 Stunden knapp mit 6:3, 4:6, 5:7.

Österreich muss damit weiter auf den ersten Sieg einer ÖTV-Spielerin im Juniorenbewerb bei einem der vier Grand-Slam-Turniere warten. Bei den Herren sind bisher nur Jürgen Melzer (Einzel/Wimbledon 1999 und Doppel/Australian Open 1999) Erfolge gelungen. Neuerlich also kein Happy End für Paszek, der auch 2005 in Wimbledon nur noch ein Sieg zum Titel gefehlt hatte. Zuvor waren auch Doris Schuster (Wimbledon 1959) und Barbara Schett (Melbourne 1994) erst im Finale eines Junior-Grand-Slams gescheitert. In New York hatte Paszek m zweiten Satz insgesamt sieben Satzbälle abgewehrt, ehe sie diesen doch noch abgeben musste. Im dritten Durchgang brachte in den ersten sechs Games keine der beiden Finalistinnen ihren Aufschlag durch: Dann ging es bis zum 5:5, ehe die Dornbirnerin ihren Aufschlag vorentscheidend abgeben musste. Die ebenfalls 15-jährige Pawljuschenkowa, in dieser Altersklasse Nummer 1 der Welt, servierte schließlich zum Titel aus.

Scharapowa feierte groß
Bei den “Großen” hat Maria Scharapowa hat ihre Freude herausgeschrien und hüpfte so heftig mit dem US-Open-Pokal, dass ihr der Silberdeckel direkt auf den Kopf plumpste. “Typisch Maria”, sagte Scharapowa, “irgendetwas passiert immer.” Doch beim 6:4, 6:4-Finalsieg über die Belgierin Justine Henin-Hardenne hatte sie alles im Griff gehabt. Zwei Jahre nach dem Wimbledonsieg bewies die 19-Jährige Russin mit ihrem zweiten Grand-Slam-Triumph, dass ihr Erfolg auf dem heiligen Rasen kein Tennis-Ausrutscher war. “Ich wusste, dass ich noch nicht erledigt bin, sondern dass das erst der Anfang war. Nichts ist so wie der erste Grand-Slam-Titel, der zweite ist eher wie eine Kirsche auf dem Kuchen. Ich werde noch viele Kirschen dazu legen”, sagte Scharapowa. Die seit zehn Jahren in den USA lebende Werbe-Millionärin betonte ihre sportlichen Ambitionen: „Es geht nicht darum, was ich für Freunde habe oder was ich anziehe, sondern darum, dass ich ein Tennis-Match gewinne.”

Link zum Thema:
US Open 2006
home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Sport VOL.AT
  • Kein Happy End für Tamira
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen