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Keckeis: Landtag hat Qualitäts- kein Quantitätsproblem

Günther Keckeis im Zeitzeugengespräch mit Elmar Oberhauser.
Günther Keckeis im Zeitzeugengespräch mit Elmar Oberhauser. ©Harald Pfarrmaier
Bregenz. (hapf) Ein Landtag mit 36 Abgeordneten könne auch heute noch gut begründet werden, meinte Günther Keckeis beim Zeitzeugengespräch mit Elmar Oberhauser am Sonntag, 20. Mai im Casino Bregenz.
Keckeis Zeitzeugengespraech

Der mit 30 Jahren Zugehörigkeit zum Vorarlberger Landtag längstgediente Abgeordnete stand Elmar Oberhauser erfrischend und eloquent Rede und Antwort.

Der EU-Beitritt habe trotz Kompetenzverlagerungen die Landtage nicht überflüssig gemacht. Allerdings, so Keckeis, sollten sich die Landesparlamente mehr auf den Ausbau der Kontrollrechte konzentrieren und sich als gesetzgebende Körperschaft auch stärker von der Landesregierung abheben. Zu den Kontrollrechten gehört für ihn auch die Akteneinsicht für die Abgeordneten. Auf die aktuelle Diskussion um die Verkleinerung des Landtags eingehend, meinte Keckeis, der Landtag habe weniger ein Quantitäts- sondern eher ein Qualitätsproblem.

„Wenn sie mich in Vorarlberg bei der ÖVP sehen, dann sag ich ihnen, dass ich das nicht einmal träume“, wehrte Keckeis einen von Oberhauser hinterfragten Parteiwechsel ab, um in Vorarlberg etwas zu werden. „Ich bin der längstgediente Abgeordnete, aus dem nie etwas anständiges geworden ist“, parierte Keckeis in seiner pointiert rockenen Art.

Zur Sprache brachte Elmar Oberhauser auch das Phänomen Fritz Mayer und dessen Erfolge in Bregenz. Keckeis sah dies ganz pragmatisch: „Fritz Mayer hat gemeinsam mit der größten Zeitung des Landes (Anm. VN) damals gegen die Unteflurtrasse gekämpft und hier die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich gebhabt. Bregenz ist deshalb keine rote Stadt geworden, sondern eine Stadt, deren Bürger die Leistungen Mayers anerkannt haben.“

Keinen Punkt und Beitsrich ändern würde Keckeis heute an seiner geharnischten Rede zum Abschied von Landeshauptmann Herbert Keßler. Seine damalige „brutale“ (Oberhauser) Abrechnung mit der ÖVP-Politik im Land habe ihm viel Kritik eingebracht. Keckeis erinnerte sich hier an den ehemaligen Landesstatthalter Gerold Ratz, der zu ihm gesagt habe: „Ich unterschreibe jedes Wort, das Du gesagt hast, aber muss das ausgerechnet heute (Anmerkung: in der Feierstunde zum Keßler-Abschied) sein?“

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