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Katastrophenschutz gefährdet - Land über Heli-Abzug verärgert

Aufregung um Sparmaßnahme: Heer löst Hubschrauberstützpunkt Vomp auf.
Aufregung um Sparmaßnahme: Heer löst Hubschrauberstützpunkt Vomp auf. ©VN
Schwarzach - Trotz massivem Widerstand der westlichen Bundesländer zieht das Verteidigungsministerium, wie jetzt bekannt wurde, seine Helikopter aus Tirol ab. Begründet wird die Auflösung des Hubschrauberstützpunktes in Vomp mit einer zu geringen Auslastung.

Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter spricht von einem „Schlag ins Gesicht gegen die Interessen des Westens“.

Protest auch aus Vorarlberg

Ähnlich deutlich fallen die Reaktionen des Landes Vorarlberg aus. „Der Abzug der Bundesheer-Helikopter ist eine strategische Fehlentscheidung“, sagt der für Sicherheit zuständige Landesrat Erich Schwärzler auf VN-Anfrage. Im Katastrophenfall sei ein Stützpunkt in der Nähe von entscheidender Bedeutung. So spiele der Zeitfaktor eine wichtige Rolle. Im Ernstfall müsse Hilfe schnell geleistet werden. Da könne man nicht warten, bis Hubschrauber aus Niederösterreich in Vorarlberg ankommen. „Hubschrauber gehören in Bergregionen. Hier werden sie gebraucht“, so Erich Schwärzler weiter.

Über den parteiübergreifenden Protest der Vorarlberger Landespolitik informiert die aktuelle Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten.

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