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"Katastrophal gefährlich": Über 10.000 Verstöße gegen Corona-Maßnahmen

Allein in Wien wurden am vergangenen Wochenende knapp 700 Übertretungen gezählt.
Allein in Wien wurden am vergangenen Wochenende knapp 700 Übertretungen gezählt. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Bisher wurden über 10.000 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Coronavirus-Maßnahmen ausgesprochen. Allein am vergangenen Wochenende musste Polizei österreichweit über 2.000 Mal einschreiten.
Neue Maßnahmen präsentiert
Coronaspuckern droht Haft

Über 10.000 polizeiliche Anzeigen wegen Verstößen gegen das Anti-Corona-Maßnahmenpaket sind bisher bundesweit ergangen. Allein am vergangenen Wochenende hat es mehr als 2.000 Anzeigen gegeben. Das verkündete Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Montag in einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).

Meisten Anzeigen in Wien

Exakt 10.426 Anzeigen wurden in den vergangenen zwei Wochen laut Innenministerium gegen Personen registriert, die gegen die von der Regierung gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung von SARS-CoV-2 - etwa das Bilden von Personengruppen im öffentlichen Raum oder das Nichteinhalten eines Mindestabstands von einem Meter - verstoßen hatten. 2.046 waren es an den beiden vergangenen Tagen, davon 699 in Wien, 410 in Tirol, 222 in Oberösterreich und 186 in Niederösterreich. Am Diszipliniertesten waren - in absoluten Zahlen - die Burgenländer und die Vorarlberger, wo am Samstag 14 bzw. 52 Anzeigen ausgesprochen wurden. Am Sonntag kam es in diesen beiden Bundesländern zu gar keinen Beanstandungen.

Konsequentes Vorgehen der Polizei

Nehammer kündigte ein konsequentes Vorgehen der Polizei gegen Missetäter und entsprechende Strafen an. Das Nichteinhalten des Mindestabstands nannte der Innenminister "katastrophal gefährlich". Wer nach polizeilicher Abmahnung sein Fehlverhalten nicht umgehend einstelle, "wird konsequent angezeigt, wenn er den Anordnungen nicht Folge leistet".

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(APA/red)

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