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Kassenzettel: Falsche Finanzbeamte zocken Kunden ab

Falsche Finanzbeamte zocken Kunden ab.
Falsche Finanzbeamte zocken Kunden ab. ©Bilderbox
Während Wirtschaftstreibende noch immer über die seit 1. Jänner 2016 geltende Registrierkassenpflicht samt Belegpflicht für Kunden lamentieren und dadurch Geschäftseinbußen befürchten, sehen Trickbetrüger darin offenbar eine Geschäftsidee: Als Finanzbeamte verkleidet kontrollieren sie vor den Geschäften und kassieren Bußgelder.

Die Wirtschaftskammer (WKO) und das Finanzministerium warnen vor Trickbetrügern, die Kunden vor Geschäften abfangen und den Kassenbeleg verlangen.

Gefälschte Ausweise und Uniform

Kann die Rechnung nicht vorgezeigt werden, werden “Strafen” von 100 Euro und mehr verhängt und einkassiert. Die falschen Finanzbeamten “legitimieren” sich dabei mit täuschend echt aussehenden Ausweisen und tragen zum Teil sogar “eine Art Uniform”.

Kassenzettel: Kunden werden nicht gestraft

Die WKO weist darauf hin, dass es sich dabei um Betrug handelt. Das sei eine Amtsanmaßung und somit eine strafbare Handlung. Weiters stellt man klar, dass Unternehmen zwar seit 1. Jänner jedem Kunden einen Beleg ausstellen müssen und jene verpflichtet sind, diesen entgegen und bis vor das Geschäft mitzunehmen.

Allerdings betont die WKO eindringlich, dass ein Verstoß gegen diese “Behaltepflicht” für Konsumenten straffrei ist. Außerdem gilt bis Mitte des Jahres noch eine Übergangsfrist, in der auch Firmen nur abgemahnt und nicht bestraft werden.

Noch keine Fälle in Vorarlberg bekannt

Bislang treiben die Trickbetrüger vor allem in Ost- und Innerösterreich ihr Unwesen. In Vorarlberg liegen noch keine Anzeigen vor, wie man bei der Landespolizeidirektion bestätigt. (red)

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