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Kasernenumbau verzögert sich

Projekt für Lochauer Rhombergkaserne stößt auf Widerstand der Denkmalschützer. Nach wie vor spießt es sich mit dem Umbau der Lochauer Rhomberg-Kaserne.

Diese wurde, wie berichtet, im Juni 2005 von der Feldkircher “bauart” Bauträgergesellschaft samt den dazugehörigen Grundstücken um 6, 8 Mill. Euro vom Bund gekauft, nachdem im März der Nationalrat dazu grünes Licht gegeben hatte.

Ein aktuell vorliegendes Projekt, das im Auftrag der „bauart“ vom Bregenzer Architekturbüro Lang und Schwärzler ausgearbeitet wurde, sieht eine Nutzung als Designhotel mit 120 Betten, einen Seminarbereich, Konferenzräume, eine so genannte Ärzteetage, Gewerbe- und Geschäftsflächen sowie Eigentums- und Mietwohnungen – im Bereich der ehemaligen Turnhalle – vor.

Dieser Entwurf findet aber, wie die „VN“ in Erfahrung bringen konnten, weder die Zustimmung des Bundesdenkmalamtes, noch die einer Düsseldorfer Investorengruppe. Zwar werden mit mehreren Investoren Gespräche geführt, doch sind die Verhandlungen mit den Deutschen, die „groß einsteigen wollen“ und in dem Projekt ein Renditeobjekt sehen, am weitesten fortgeschritten. Mit dieser Gruppe bestehen allerdings auch noch erhebliche Auffassungsunterschiede über den Preis.

Auch „bauart“-Geschäftsführer Roland Pircher räumte gegenüber den „VN“ ein, dass die Einwendungen des Bundesdenkmalamtes einen „großen Unsicherheitsfaktor darstellen, der das Projekt um Monate verzögern könnte.“ Zu den Verhandlungen mit den verschiedenen Investoren wolle er keine Stellungnahme abgeben.

Derzeit wohnen noch sechs Mieter in der Rhombergkaserne, für die noch eine Lösung gefunden werden muss.

Neue Gespräche

Für Anfang Juli ist eine weitere Verhandlungsrunde anberaumt. Offenbar wird nicht ausgeschlossen, dass die Gespräche mit den Düsseldorfern scheitern könnten. Dann müssten zumindest für einen Teilbereich der Kasernennutzung wieder neue Geldgeber gesucht werden.

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