Urgestein der Volksmusik: Karl Moik († 76) ist tot

Karl Moik im Jahr 2001.
Karl Moik im Jahr 2001. ©APA
Der Fernsehmoderator und Begründer des "Musikantenstadl", Karl Moik, ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Er starb am Mittwoch in den frühen Morgenstunden in einer Salzburger Klinik, wo er seit drei Wochen wegen Nierenproblemen behandelt wurde.

Ein entsprechender Bericht der “Bild” wurde der APA aus zuverlässiger Quelle inoffiziell bestätigt. Erst im Jänner war Moik nach einem Spitalaufenthalt entlassen worden. Er war nach einem Infarkt 2014 in der Klinik Hallein wegen Nieren- und Herzproblemen behandelt und am Arm operiert worden.

Erfolgskonzept “Musikantenstadl”

Karl Moik, wie man ihn kannte: als gutgelaunter Moderator des Musikantenstadls. (APA)
Karl Moik, wie man ihn kannte: als gutgelaunter Moderator des Musikantenstadls. (APA) ©Karl Moik, wie man ihn kannte: als gutgelaunter Moderator des Musikantenstadls. (APA)

Karl Moik wurde am 19. Juni 1938 in Linz geboren. Bevor Moik zu seiner Berufung im “Musikantenstadl” fand, war er als Vertreter für Öfen, Kopiergeräte und Fernsehantennen tätig. 1973 machte Moik erstmals nachhaltig auf sich aufmerksam, als er beim ORF in Linz die Rundfunksendung “Volkstümliche Hitparade” durchsetzte und moderierte.

1980 schließlich konzipierte er für den ORF die Volksmusik-Fernsehsendung “Musikantenstadl”, die mit Moik als Moderator ungewöhnliche Popularität gewann. Am 31. Dezember 2005 hieß es für Moik dann nach 25 Jahren und zahlreichen Reisen um die Welt in Klagenfurt zum letzten Mal “Servas, pfiat Gott und auf Wiedersehen”. (red/APA)

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