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Kardinal Christoph Schönborn wird als Ratzinger-Nachfolger gehandelt

Kardinal Christoph Schönborn mit Papst Benedikt XVI.
Kardinal Christoph Schönborn mit Papst Benedikt XVI. ©EPA
Wien, Bregenz. - Filmemacher Peter Beringer hat sich in der im Rahmen von" kreuz & quer" ausgestrahlten Dokumentation "Die Papstmacher" der Frage angenommen: Wer wird aus heutiger Sicht als möglicher Nachfolger von Papst Benedikt XVI. angesehen? Dabei tauchte auch ein Vorarlberger auf: Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn.
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Für die ORF-Dokumentation “Die Papstmacher” versuchte sich Regisseur Peter Beringer folgenden Fragen anzunehmen: Wer gilt aus jetziger Sicht als Papabile? Papabile ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Kardinäle, denen bei einer Papstwahl besonders gute Chancen gegeben werden. Hat ein Kardinal aus einem nicht-europäischen Land Chancen auf das Papstamt? Gibt es so etwas wie einen “Wahlkampf” im Konklave? Und wie sehen die Spielregeln dafür aus? Dem Kardinalskollegium haftet seit jeher der Nimbus des Geheimnisvollen, des Erhabenen und zugleich Unnahbaren an. Aus ihrem Kreis wird aber auch der nächste Papst gewählt werden.

Welchen Kurs nimmt die Kirche?

Stirbt der Papst, wählt das Kardinalskollegium den Nachfolger. So entscheiden die Kardinäle über den Kurs der Kirche. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Kirchenzentrale und das Kardinalskollegium deutlich internationalisiert – das könnte für eine gesteigerte Vielfalt an Meinungen und Ideen stehen. Andererseits ist das Kardinalskollegium – meinen viele – in den langen Pontifikats-Jahren von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. theologisch auf Linie gebracht worden. Welchen Kurs wird die Kirche nehmen, wenn der gegenwärtige Papst abtritt oder stirbt? Wird die Kirche sich in Zukunft “liberalisieren”, oder werden ganz andere Schwerpunkte – etwa die weltweite Mission oder die Koexistenz mit anderen Religionen – die Kirche zwingen, ein noch schärferes Profil zu zeigen?

Wichtige Rolle für Schönborn

Peter Beringer stellte in “Die Papstmacher” dabei Kardinäle vor, die aus der derzeitigen Sicht von Vatikan-Experten immer wieder als Hauptfavoriten auf den “Heiligen Stuhl” genannt werden. Zudem ging er auch der Frage nach, wie diese Kardinäle als Papst die Kirche führen würden. Dabei tauchte auch ein aus Vorarlberger Sicht besonders interessanter Name auf: Kardinal Christoph Schönborn. Der 67 Jahre alte Erzbischof von Wien ist in Schruns im Montafon aufgewachsen, wo auch heute noch seine Mutter lebt. Schönborn gilt als Schüler Ratzingers, der aber für viele Leute im Kardinalskollegium eine Frontfigur des Neudenkens in der Kirche ist und sein könnte. Ob er wirklich ein heißer Kandidat auf das Amt Petri ist, kann man nie mit Sicherheit sagen  wie die Vatikan-Experten konstatieren. Doch eines sei fix: Kardinal Christoph Schönborn wird beim nächsten Konklave eine wichtige Rolle spielen.

Professionelle Vatikan-Beobachter

In der Dokumentation befragte Regisseur Peter Beringer wichtige Kardinäle aus allen Weltregionen, u. a. den Chinesen John Tong Hon, Oscar Rodriguez Maradiaga aus Honduras, den Nigerianer John Onaiyekan und den Erzbischof von Mailand Angelo Scola. Mit den potenziellen Papst-Anwärtern sprach er über den zukünftigen Kurs der Kirche, zeigte die Welt, aus der sie kommen, und damit auch den Hintergrund ihrer Vorstellungen und Ideen. Auch für die professionellen Vatikan-Beobachter Andrea Tornielli und Marco Politi sowie den bekannten Theologen Paul Zulehner steht fest, dass Kardinal Christoph Schönborn bei der Wahl des nächsten Papstes eine zentrale Rolle in der Kirche zukommen werde.

Kein Kommentar von Schönborn

Kardinal Schönborn selbst wollte sich übrigens zu den Spekulationen nicht äußern, ebenso wenig wie der Vorarlberger Diözesanadminstrator Benno Elbs, der auf VOL.AT-Anfrage um Verständnis bat.  (VOL.AT, OTS)

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