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Kapuzinerkirche erhielt neues Entree

Kirchenplatz mit Lourdes-Kapelle und dem neuen Kirchenentree.
Kirchenplatz mit Lourdes-Kapelle und dem neuen Kirchenentree. ©Harald Pfarrmaier
Kapuzinerkirche Entree

Bregenz. (hapf) Eine moderne und leichte Holzkonstruktion als neues Entree zur Klosterkirche markiert den gelungenen Abschluss der Renovierungsarbeiten am Bregenzer Kapuzinerkloster. Der Windfang vor dem Kirchenportal setzt im Gegensatz zum alten Holzverschlag einen freundlichen architektonischen Akzent und bietet interessante Aus- und Durchblicke.

Nach dem 1995 personalbedingten Weggang der Kapuziner aus Bregenz, die hier 360 Jahre lang seelsorgerisch tätig waren, wurde das Kapuzinerkloster neues Refugium der Schwestern der Hl. Klara. Vor über zehn Jahren wurde mit der Generalsanierung des Kapuzinerklosters begonnen. 2001 ließen sich in den revitalisierten Mauern die Klaraschwestern nieder. Mit tatkräftiger Unterstützung des Freundeskreises der Klaraschwestern wurde das Kirchendach erneuert, eine Dachbodenisolierung vorgenommen und die Fassade einer gründlichen Renovierung unterzogen. Neu gestaltet wurden der Platz vor der Kirche sowie der Eingangsbereich zur Klosterpforte und zur Lourdes-Grotte. Ebenfalls einer Modernisierung unterzogen wurde der Gehweg von der Kapuzinerstiege bis zum Bruder Benno-Weg. Mit dem neuen Windfang vor dem Kirchenportal konnten die Renovierungsabreiten nun zum Abschluss gebracht werden. Besucher der Kirche, der Klosterpforte oder der Lourdes-Kapelle erleben nun mit dem neugestalteten Vorplatz ein offenes und freundliches Entree.

Die Kirche des Kapuzinerklosters ist an die Diözese vermietet und wird vom „Werk“ Thalbach betreut. Teile des Klosters werden vom Landesschulrat, dem Bildungszentrum Schloss Hofen sowie als Ausweichquartier für das Gymnasium Gallusstraße genutzt. Das Kapuzinerkloster samt Schwesternkapelle, Garten und Friedhof ist seit nunmehr über zehn Jahren Heimat der Schwestern der Hl. Klara. Gebet und Meditation gehört zu ihrem geistlich-kontemplativen Leben, ebenso aber auch die Weiterführung der Kapuziner-Tradition, keinen bedürftigen Menschen von der Klosterpforte abzuweisen. Mit dem Projekt „Franziskusstube“ wird die Tradition der ehemaligen „Suppenküche“ der Kapuziner weitergeführt.

Lourdes-Kapelle vor 125 Jahren gestiftet

Ein besonderes Kleinod im Kapuzinerkloster stellt die Lourdes-Kapelle mit der Marienstatue dar. Sie wurde nach den Erscheinungen der Muttergottes nach Angaben der hl. Bernadette hergestellt und als erste Statue in der Erscheinungsgrotte Massabielle bei Lourdes aufgestellt. Da sie später durch eine größere Marienstatue ersetzt wurde, machte sie Papst Leo XIII. der frommen Gräfin Raczyński von Bregenz-Marienberg als Zeichen seines besonderen Wohlwollen zum Geschenk. Auf Anregung seiner Gattin stiftete der polnische Graf Raczyński 1887 die Lourdes-Kapelle, in deren Grotte die Marienstatue Platz fand. Sie wird von vielen Gläubigen besucht, die Maria ihre Sorgen, Nöte und Ängste aber auch ihren Dank und ihre Freuden anvertrauen und um Fürsprache bei Gott bitten. Die viel besuchte Kapelle vor dem Kloster wird von den Schwestern der Hl. Klara betreut und liebevoll gepflegt.

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