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Kappili-Bildstöckli

Der Loretto-Bildstock steht auf dem Vorplatz der Kapelle.
Der Loretto-Bildstock steht auf dem Vorplatz der Kapelle. ©Ferdinand Ortner

Das Loretto-Bildstöckli ist eines der ältesten in Lustenau.

Lustenau. Auf einem idyllischen Platz bei der Loretto-Kapelle im Rheindorf – an historischem Ort – steht eines der ältesten Bildstöcklein Lustenaus, das “Kappili-Bildstöckli”. Errichtet wurde es laut Stiftungsurkunde der Ammann-Familie Hans Hagen um 1645 bis 1650, als die Loretto-Kapelle gebaut wurde. Beim Standort Ecke Kapellen- und Hofsteigstraße bilden Kapelle, Bildstock und Brunnen – ursprünglich ein Schöpfbrunnen – seit jeher ein Ensemble.

Von hier aus sah man früher, wie ein Aquarell von Caspar Obach aus dem Jahre 1845 bezeugt, mit freiem Blick über wogende Weizenfelder und Ackerland hinweg bis zur alten Pfarrkirche St.-Peter-und-Paul im Kirchdorf. Aus geschichtlichen Unterlagen geht hervor, dass der Bildstock versetzt und wiederholt renoviert wurde. Die letzte große Renovierung der Loretto-Kapelle und des Bildstockes erfolgte im Jahre 1989.

Marienbilder
Das Marienbild, das heute den Bildstock ziert, hat “Edi 2000” (Edi Vidmar) im Jahre 1987 gemalt. In nächster Zeit wird aber auf Wunsch von Pfarrer i. R. Josef Marte das letzte Originalbild aus dem 19. Jahrhundert wieder angebracht. Es zeigt – über der Loretto-Kapelle schwebend – die gekrönte Gottesmutter mit Jesuskind, flankiert von je drei Engelsköpfen. Zu sehen sind unten auf dem Gemälde auch das Bildstöcklein und ein “Gumper-Brunnen”. Vor einigen Wochen hat Erich Hagen vom Verschönerungsverein Lustenau die schadhafte Fassade des gemauerten Bildstockes ausgebessert und neu gestrichen.

“Kappili”-Fest
Das traditionelle “Loretto-Kappili”-Fest wird am Samstag, 20. November, gefeiert. Um 10 Uhr findet in der Loretto-Kapelle ein Gottesdienst mit anschließender Agape statt.

Text: Ferdinand Ortner

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