Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Kapazitätsgrenze für Stadtbibliothek

Stadtbücherei an der Grenze der Kapazität angelangt.
Stadtbücherei an der Grenze der Kapazität angelangt. ©Josef Hagen
Grüne orten Platzmangel und fordern Verdreifachung des Raumangebotes.

Dornbirn. 120.000 Besucher frequentierten letztes Jahr die Dornbirner Stadtbüchereien mit den sieben Verbundbibliotheken in den Bezirken. Auch die Zahl der Veranstaltungen hat mit rund 750 einen neuen Rekordwert erreicht. „Damit liegt der Dornbirner Bibliotheksverbund österreichweit an der Spitze“, jubelt Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele. Er ist sich sicher, dass die leichte Zugänglichkeit, aber auch die Anstrengungen der Teams in Richtung Lesefrühförderung Gründe für den Andrang sind. Allerdings hat die Stadtbücherei, die vor Jahren in der ehemaligen Stieger-Villa eingerichtet wurde, ihre Kapazitätsgrenzen längst erreicht. Das glaubt Stadtrat DI Martin Konzet von den Grünen: „Die Stadtbibliothek platzt aus allen Nähten und kann die Fülle ihres Angebotes nur mehr unter Aufopferung der Verwaltungsräumlichkeiten unterbringen.“

Nachholbedarf
Die große Beliebtheit sollte Anlass sein, einen Schritt in die Zukunft zu machen, so Konzet. „Die Stadtbücherei verdient nicht das Doppelte, sondern das Dreifache des jetzigen Volumens.“ Es sei Platz zu schaffen für mehr Bücher, mehr Audio-visuelle Medien, ein Büchereicafé, einen größeren Vortragsraum für Lesungen, Präsentationen und Veranstaltungen. Auch bei den Schulbibliotheken ortet Konzet Nachholbedarf: „Das grundsätzliche Verständnis für eine Bibliothek in jeder Schule ist zwar vorhanden, aber die Umsetzung ist mehr als mangelhaft.“ Der Grüne glaubt den Grund zu kennen: „Befindet sich in der Nähe einer Schule eine öffentliche Klein-Bibliothek, so spart man sich deren Einrichtung in der Schule.“

Damit ist er nicht einverstanden. „Wir fordern ein klares Bekenntnis zu Bibliotheken an jeder Schule, denn der Zugang zu Büchern muss so einfach wie nur möglich sein“, will Konzet bei den Schülerinnen und Schülern die Freude am Lesen durch ein umfangreiches literarisches Angebot wecken.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Dornbirn
  • Kapazitätsgrenze für Stadtbibliothek
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen