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Kanzlertour 2013: Vorarlberger Jung-Sozialisten greifen Werner Faymann an

Benedikt Brunner (Archivbild von 2011), Vorsitzender der SJ Vorarlberg, übt scharfe Kritik am Parteigenossen und Bundeskanzler Faymann.
Benedikt Brunner (Archivbild von 2011), Vorsitzender der SJ Vorarlberg, übt scharfe Kritik am Parteigenossen und Bundeskanzler Faymann. ©VOL.AT/Roland Paulitsch
Bregenz - "Welcher Wahlkampfteufel hat den Genossen wohl da geritten", fragen die Vorarlberger Jung-Sozialisten in Person ihres Vorsitzenden Benedikt Brunner in einer Aussendung. Der Ländle-SJ-Vorsitzende zeigt sich nach einem Wahlkampfauftritt von Werner Faymann in Bregenz entrüstet.
Kanzler auf Wahlfahrt in Vorarlberg
Faymann im Festspielhaus

SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann weilte am vergangenen Samstag in Vorarlberg. Im Rahmen der “Kanzlertour 2013” hob der SPÖ- Bundesparteivorsitzende bei einer Veranstaltung im Bregenzer Festspielhaus den hohen Stellenwert der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg hervor. Vermutlich nicht ganz zu unrecht, wenn man die Vorarlberger Lehrlingsausbildung österreichweit oder gar international vergleicht. “Dies ist eines der Bundesländer, in denen die Berufsausbildung besonders ernst genommen wird”, sagte Werner Faymann. 

Scharfe Kritik der Ländle-SJ

Das sieht der Vorsitzende der SJ Vorarlberg, Benedikt Brunner allerdings anders und übt scharfe Kritik an seinem Genossen.  “Ernst genommen wird im Ländle nur eines, nämlich das Auspressen von Generationen an Lehrlingen. Arbeiten, die nichts mit der Lehrlingsausbildung zu tun haben und Lehrlingsentschädigungen, die die Bezeichnung ,Lohn’ nicht verdient haben. Das sind nur zwei Beispiele dafür.” Brunner verweist auch auf die hohe Durchfallsquote bei den Lehrabschlussprüfungen. Wie VOL.AT bereits berichte, haben im  Jahr 2012 17 Prozent die Prüfung im ersten Anlauf nicht geschafft. 70 Prozent bestehen diese jedoch im zweiten Anlauf.

Brunner: Sinnlose Wahlkampfveranstaltung

Abschließend meint Brunner: “Wenn Faymann das Ziel der ,Kanzlertour’ ernst nehmen würde, nämlich die Bürger aufzusuchen, hätte er auf der Straße oder in Betrieben den jungen Menschen Rede und vor allem Antwort stehen müssen – anstatt eine sinnlose Wahlkampfveranstaltung mit Partei und Landesgrößen im Festspielhaus zu besuchen.“

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