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Kandidaten sollen Wahlkampf zahlen

Mit der Idee als Spitzenkandidat seinen eigenen Wahlkampf selbst zu bezahlen, lässt derzeit die FPÖ aufhorchen. ÖVP und SPÖ sprechen sich dagegen aus.

Im Gespräch sind dabei Beträge von bis zu 100.000 Euro, die ein allfälliger Kandidat selbst mitbringen müsste. FPÖ-Landesparteiobmann Dieter Egger kann dem etwas abgewinnen, die anderen Parteien dagegen nicht.

Wer Spitzenkandidat sein möchte, müsse durch gute Leistung auffallen und nicht durch eine dicke Geldtasche – dieser Ansicht ist ÖVP-Klubobmann Markus Wallner gegenüber ORF. Bei solchen Regelungen bestehe die Gefahr, dass man sich – ähnlich wie in Amerika – Mandate kaufen könne. Davon hält Wallner wenig.

Etwas anderes sei es hingegen, wenn bereits gewählte Mandatare einen Beitrag für den Wahlkampf leisten. Bei der ÖVP seien das pro Landtagsabgeordnetem 1.000 Euro vor und noch einmal 1.000 Euro nach dem Wahlkampf, so Wallner.

Auch die Sozialdemokraten halten von Kandidaten mit eigener Wahlkampfbörse wenig. Viel wichtiger sei der persönliche Einsatz, der im Wahlkampf gebracht werde. Diese Realleistungen seien Elke Sader lieber.

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