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Kandidat für pakistanische Parlamentswahl getötet

In einer Woche wird gewählt
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In Pakistan ist eine Woche vor der Parlamentswahl ein Kandidat für die Abstimmung getötet worden. Saddiq Zaman Khattak von der säkularen Awami-Nationalpartei (ANP) sei zusammen mit seinem dreijährigen Sohn in der südlichen Hafenmetropole Karachi erschossen worden, teilte die Polizei mit. Zuvor ist auch der Staatsanwalt, der im Mordfall Benazir Bhutto ermittelte, erschossen worden.


ANP-Chef Bashir Jan bestätigte die Angaben der Polizei. Er sagte zudem, Khattak habe Drohungen erhalten. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat, in der Regel werden aber die radikalislamischen Taliban für solche Anschläge verantwortlich gemacht. Laut Polizei eröffneten Unbekannte von einem Motorrad aus das Feuer, als sich Saddiq Zaman Khattak und sein Sohn auf dem Weg von einer Moschee nach Hause befanden.

Erst Ende April war in Karachi ein Autobombenanschlag auf ANP-Anhänger verübt worden. Dabei wurden zehn Menschen getötet und 17 weitere verletzt. Der Angriff galt offenbar Jan selbst, der jedoch unverletzt blieb.

In Pakistan spitzt sich die politische Krise rund um den früheren Staatspräsidenten Pervez Musharraf weiter zu. Wie die Polizei mitteilte, feuerten am Freitag unbekannte Täter zahlreiche Kugeln auf den Staatsanwalt Zulfiqar, der im Fall der ermordeten früheren Premierministerin Benazir Bhutto ermittelte. Chaudhry Zulfiqar verstarb im Krankenhaus.

Die auf einem Motorrad sitzenden Täter hätten das Auto des Staatsanwalts auf einer belebten Straße in einem Wohnviertel von Islamabads gestoppt und danach insgesamt zwölf Kugeln abgefeuert, hieß es. Der Anschlag habe sich ereignet, nachdem Zulfiqar sein Wohnhaus in der pakistanischen Hauptstadt verlassen habe.

Vor der Parlamentswahl am Samstag kommender Woche häufen sich in Pakistan Anschläge und gewaltsame Übergriffe. Seit dem 11. April kamen dabei mehr als 60 Menschen ums Leben. Ein Kandidat war bis Freitag nicht unter den Opfern.

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