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Kampf gegen Straßenkriminalität

Zwei Monate nach ihrer Gründung hat die Einsatzgruppe zur Bekämpfung von Straßenkriminalität (EGS) mehrere Täter in Vorarlberg festgenommen. Zuletzt waren die Männer "undercover" in Lustenau aktiv.

Österreichweit hat die Spezialeinheit 150 Mitglieder, in Innsbruck sind 17 Männer stationiert. Sie sind für Vorarlberg und Tirol zuständig, sind immer dort im Einsatz, wo’s brennt. Anders als in Wien “Straßenkriminalität gibt es auch in Vorarlberg – nur nicht so offen, wie es tagtäglich in Wien passiert”, sagt EGS-West-Chef Hans Zimmermann im Gespräch mit den “VN”. “Unter Straßenkriminalität verstehen wir nicht jeden Tag Schießereien auf offener Straße, in Vorarlberg waren das bisher eben Handtaschendiebstähle oder eine Einbruchserie”, so Zimmermann. Das Beispiel Lustenau – dort war die Einheit vor einer Woche im Einsatz – zeigt, wie die Männer arbeiten. “Wir verzeichneten verstärkt Handtaschendiebstähle in Lustenau, eine ausgiebige Beschattung des Tatortes war notwendig”, sagt der Lustenauer Postenkommandant Herbert Strini. Mit der personellen Ausstattung des Lustenauer Postens – tatsächlich 18 statt der eigentlich eingeplanten 26 Beamte – ein Ding der Unmöglichkeit. “Wir haben dann die Einsatzgruppe gegen Straßenkriminalität angefordert”, so Strini.

Lustenau überwacht

Fünf Mann der EGS rücken an, die Beamten in Zivil überwachen lückenlos den Lustenauer Ortskern. Und siehe da. Am 4. November tappt ein Krimineller in die Falle, die Beamten nehmen einen 27-Jährigen fest. Nach dem Geständnis wurde er in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Der Bregenzer Kripo fehlen seit der Gründung der Straßenkriminalitätsgruppe zwei Männer, die nach Innsbruck abgezogen wurden. “Über den Sicherheitsmonitor sehen wir aber, wo kriminelle Schwerpunkte sind. Wenn die Gendarmerie vor Ort personell nicht mehr in der Lage ist, die notwendige Strategie zu verfolgen, dann kommen wir”, schildert Zimmermann. Einsatz per E-Mail Auch beim Einsatz gegen den Skinhead-Trauermarsch und bei der Klärung einer Einbruchserie im Rheintal – die “VN” berichteten – waren EGS-Beamte im Land. Eine Einheit, auf die jeder Gendarmerieposten von Hörbranz bis Lech zugreifen kann. “Ein E-Mail genügt und wir kommen”, sagt Hans Zimmermann.

Fakten Einsatzgruppe Straßenkriminalität (EGS)

  • 150 Beamte in Österreich, davon 17 stationiert in Innsbruck für Tirol und Vorarlberg.
  • EGS Westösterreich seit 11. September 2004, seither etwa 90 Einsätze. Einsätze in Vorarlberg
  • Einbruchserie Rheintal
  • Großeinsatz “Skinheads”
  • Straßenkriminalität Lustenau
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