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Kaffeeproduktion in Kolumbien um 12 Prozent eingebrochen

Wetterphänomen La Niña macht kolumbianischen Kaffeebauern zu schaffen
Wetterphänomen La Niña macht kolumbianischen Kaffeebauern zu schaffen ©APA (dpa)
Die Kaffeeproduktion in Kolumbien ist im vergangenen Jahr stark gesunken. Die kolumbianischen Kaffeebauern ernteten 11,1 Millionen 60-Kilo-Säcke Kaffeebohnen, wie der Verband der Kaffeeproduzenten am Donnerstag mitteilte. Das sind um 12 Prozent weniger als im Jahr davor und die schlechteste Ernte seit 2013. Schuld sei in erster Linie das Wetterphänomen La Niña mit seinen starken Temperaturabfällen und Niederschlägen.

Kolumbien ist der drittgrößte Kaffeeproduzent weltweit nach Brasilien und Vietnam. Kaffee gehört neben Öl und Erz zu den wichtigsten Exportprodukten des Lands. Die Ausfuhren von Kaffee gingen den Angaben des Produzentenverbandes zufolge im vergangenen Jahr um 8 Prozent zurück.

(APA/AFP)

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