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Kabarettistische Zuckerl von Werner Brix im Saumarkt

Der Klamauk ist ihm auf die Stirn geschrieben: Der Wiener Kabarettist Werner Brix beehrte das TAS Feldkirch.
Der Klamauk ist ihm auf die Stirn geschrieben: Der Wiener Kabarettist Werner Brix beehrte das TAS Feldkirch. ©B. Koeck
Feldkirch. (BEK) Leicht Verdauliches sowie auch reichlich Verziertes lieferte der Kabarettist Werner Brix mit seinem Jubiläumsprogramm „Zuckerl“ im Theater am Saumarkt.
20 Jahre Brix

Obgleich die Besucher an zwei Händen abgezählt werden konnten, ließ es sich der passionierte Kabarettist Werner Brix nicht nehmen, ein Menü aus seinen Lieblingssketches der vergangenen zwanzig Jahre zu präsentieren. Der Einstieg in „Zuckerl“ war interaktiv: Der Wiener Schmähbauch kam als Sicherheitsexperte verkleidet ins Publikum und nahm die Gäste wie auch den Saumarkt-Keller ordentlich auf die Schippe: „Ist Ihr Hemd aus Polyester?“ fragte er etwa einen in weißem Hemd erschienen Herr, der sogleich bejahte, als Brix gefühlte zehn Zentimeter vor ihm stand. „Das geht gar nicht. Da gehen Sie in der Pause auf die Toilette, ziehen das Hemd aus, urinieren darauf, trocknen es, und kommen dann wieder“ lautete die prompte Rückmeldung, bevor er zu einer Dame ging, deren Haarspray thematisierte oder dass die fluoreszierenden Streifen auf der Treppe zum Notausgang fehlen würden.

Die folgenden 90-minuten waren ein wilder Mix aus Comedia del Arte und einer etwas öderen „Pinke-Panke“-Nummer aus einem einfachen Karton. Besonders brillierte Brix, der aus seinen Rollen in “Kommissar Rex” oder “Schloss Orth” bekannt ist, allerdings vor dem Mikrofon mit Mundharmonika und als er seine Loopstation zu Hilfe nahm und wirklich tolle Liedtexte – die stark an Hits der EAV erinnerten – quasi aus dem Ärmel schüttelte. Auch der Essay über die Kunst schafften es, dass der Abend nichts an frechem Charme mit einer ordentlichen Portion Wiener Schmäh einzubüßen hatte, schließlich plauderte Brix in gewohnter Manier tief aus dem Nähkästchen.

 

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