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Kabarettist Werner Brix im TAS

Der Kabarettist Werner Brix verkauft im Mozart-Outfit  Opernkarten.
Der Kabarettist Werner Brix verkauft im Mozart-Outfit  Opernkarten. ©Emir T. Uysal
Ein Kabarettist als „lustvoller“ Therapeut.

Feldkirch. (sch)  Am Saumarkt gab es zum Wochenende einen brillanten Kabarettabend mit dem auch in Feldkirch schon sehr geschätzten österreichischen Kabarettisten Werner Brix (geb. in Wien 1964). „LUST – Lasst uns leben!“ lautete das sehr emotional klingende Motto des Abends. Und Werner Brix stellte sein pointenreiches Programm  in einen vergnüglichen Rahmen. Wien, beim Stephansdom; eine Touristengruppe (ist das TAS-Publikum) wartet auf ihre Führerin: Diese ruft aber ihren Bekannten, Werner Brix, aus dem Hotel an, dass der Lift kaputt sei und sie derzeit nicht nach unten kommen könne. Brix solle sie „vertreten“. Ein Mann des Worts wie er macht das natürlich gern, und das TAS-Publikum wurde nun durch zahlreiche Probleme bzw. Themen mit feiner kabarettistischer Klinge geistreich belehrt und aufgeklärt…

Kampf den Zynikern

Mit weißer Mozartperücke und im mit Goldpailletten besetzten Gehrock begann Brix gleich bei der nahe gelegenen Staatsoper über die „verlogenen“ Opern zu schimpfen, weitere Zielscheiben für Zyniker, Meckerer waren nun in loser Folge die Konservativen/Konserven, die ewigen Jammerer, dümmliche Vornamen,  die lebenslängliche Ehe, der Kult mit dem Gendern etc. Werner Brix ist blitzgescheit mit viel Lebenserfahrung und spielte den ekelhaften Zyniker, der alles mies machte, mit Bravour. Gegenmittel des Humoristen: Lust am Leben, Lust an der Liebe, Lust am Sex, Weg mit der Miesmacherei! Lasst uns leben!

Brix, der Therapeut

Nach der Pause, .nun ohne Perücke und privat, betätigte sich Werner Brix als seriöser, leise-köstlicher Sex/Ehetherapeut (ähnlich wie Bernhard Ludwig oder der Deutsche Eckart von Hirschhausen) mit Themenkreisen wie Entdeckung der Erotik durch alle Sinne samt erogenen Zonen; Plädoyer für den Urlaub allein, zuviel und zu wenig Sex usw. Obwohl der Kabarettist „zur Sache kam“, vermied er peinliche Untergriffe und klammerte auch Politik und Religion aus. – Ein Abend mit Niveau!

Nun war der Lift repariert, und die imaginäre Fremdenführerin kündigte ihr Kommen an. Ihrem smarten „Vertreter“ Brix wurde mit viel Applaus gedankt..

 

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