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JVP für seriöse Wehrpflichtdiskussion

Bregenz -  Die Junge ÖVP-Vorarberg übt Kritik an den Vorschlägen für die Wehrpflichtslösung von Verteidigungsminister Darabos.
SPÖ unterstützt Darabos-Vorschläge

Verteidigungsminister Darabos sei nun seit 1.500 Tagen im Amt und habe keine Ahnung, in welche Richtung sich das Bundesheer entwickeln soll. Der rote Minister wechsle alle paar Wochen seine Meinung. Sein Generalstabschef scheint mit dem Tempo der Meinungsumschwünge gar nicht mehr mithalten zu können und teile aktuell auch nicht die Auffassung  seines Chefs. Während dieses politischen Slaloms würden sich jeden Tag junge Männer in den Kasernen Österreichs langweilen und werden zum Putzen und Unkraut zupfen eingeteilt. “Der Staat hat nicht das Recht, uns Jungen so viel sinnlose Zeit zu stehlen,“ ist JVP-Landesobmann Julian Fässler von der Reformmüdigkeit des Verteidigungsministers enttäuscht.

Die Junge ÖVP wolle die Wehrpflichtdiskussion nicht von der Zivildienstdebatte abkoppeln. „Was nützen uns Darabos 7 Modelle, wenn es keine Antworten zur Zukunft des Katastrophenschutzes und der Zivildienstorganisationen gibt?“ fragt sich Julian Fässler von der JVP. Österreich und insbesondere Vorarlberg sei auf einen gut funktionierenden Katastrophenschutz angewiesen und habe auch nicht von heute auf morgen die Möglichkeit, 13.000 Zivildiener zu ersetzen. Die Junge ÖVP Vorarlberg spreche sich daher für eine ernsthafte Diskussion abseits von Populismus aus.

Am Ende müsse man zu einer Lösung kommen, die die Sicherheit Österreichs, die schnelle Katastrophenhilfe und das Aufrechterhalten des sozialen Systems gewährleistet. Die JVP Vorarlberg erwarte von der Bundesregierung nun eine sachliche Diskussion. Die Reform dieser Bereiche betriffe große Teile der Bevölkerung. Eine Volksbefragung mache aus Sicht der Jungen ÖVP nur dann Sinn, wenn alle Parteien die Diskussion ernst nehmen und auf den sonst üblichen „Hick-Hack“ verzichten.

„Zuerst hat allerdings der Verteidigungsminister ein umfassendes Konzept vorzulegen. Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministern für Zivildienst wäre daher zwingend notwendig“, so JVP-Obmann Fässler abschließend.

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