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"Watschenprozess": Justizwache verurteilt

Nachdem eine Kollegin die vier Angeklagten schwer belastet hatte, wurde nun einer der Häftlinge erneut befragt.
Nachdem eine Kollegin die vier Angeklagten schwer belastet hatte, wurde nun einer der Häftlinge erneut befragt. ©VOL.AT/Klaus Hartinger
Am Landesgericht Feldkirch ging am Montag jener zähe Prozess zu Ende, in dem vier Wachebeamte der Justizanstalt Feldkirch beschuldigt waren, sich unkorrekt gegenüber einem Häftling verhalten zu haben.
Die Justizwache vor Gericht
Erster Prozess: Richter befangen
Beamtin belastet Kollegen schwer

Ein 36-jähriger Beamter ohrfeigte bei einer Drogenrazzia zwei Häftlinge, um deren Drogenversteck heraus zu finden. Die anderen drei Kollegen wussten davon, hielten aber zusammen. So viel steht für Richter Martin Mitteregger fest.

Verständnis

Insgesamt betonte Mitteregger allerdings, dass Justizwachebeamten Respekt verdienen, denn der Großteil würde den Dienst vorbildlich versehen. Weiters sei ihm bekannt, dass es im Gefängnis zahlreiche Häftlinge gebe, die den ganzen Tag provozieren. Dennoch – so Mitteregger – müsse man gewisse Regeln einhalten. Vom Vorwurf der Körperverletzung wurde der Hauptangeklagte frei gesprochen, das vom Opfer behauptete “Veilchen” war nicht mehr nach zu vollziehen. Der Beamte, dem die Hand ausrutschte, erhielt 3600 Euro Geldstrafe. Die anderen drei “Vertuscher” jeweils drei Monate Haft auf Bewährung plus Geldstrafen in der Höhe von 4800, 3640 und 960 Euro. Die Verteidigung wird die Urteile alle bekämpfen. Die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab.

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