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Justizanstalt Josefstadt platzt aus allen Nähten

Das Gefängnis wurde eigentlich für 900 Häftlinge gebaut - derzeit sitzen dort 1.300 ein - Stress für Justizwachebeamte und Häftlinge - Justizministerin fordert mehr Geld für die Justizwache.

Freizeiträume, die zu Hafträumen umfunktioniert wurden, Sechs-Bett-Zellen, die von acht, manchmal sogar zehn Häftlingen bewohnt werden: Allein diese zwei Beispiele zeigen, dass die Justizanstalt Josefstadt hoffnungslos überfüllt ist, wie ORF on berichtet.


Der Stress für die Insassen und die 450 Justizwachebeamten ist größ. Dieser wirke sich auf die psychische und die physische Gesundheit der Kollegen aus, so einer der obersten Personalvertreter, Rudolf Svoboda: “Der Stress wirkt sich in vermehrten Krankenständen aus, dass die Beamten einfach nicht mehr können.”


Auch der Leiter der Justizanstalt, Peter Prechtl, spricht von einer äußerst schwierigen Situation: “Ich würde mir wünschen, den Belag in der Anstalt deutlich zu vermindern. Ich würde schon reden von 250 bis 300, und dann würden wir uns natürlich zusätzliches Personal wünschen.”


In Zahlen wären das 30 bis 40 zusätzliche Justizwachebeamte und sechs zusätzliche Krankenschwestern. Justizministerin Karin Miklautsch wird am Dienstag im Ministerrat von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) mehr Geld für die Justizwache fordern.


Dass seine Wünsche erfüllt werden, glaubt Prechtl allerdings nicht wirklich. In der Josefstadt wird wohl weiterhin improvisiert werden müssen – auf Kosten von Personal und Insassen.

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