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Juni 2013 wurde zum Monat der Rekorde

Auf die Regenmassen zu Beginn folgte Sonnenschein.
Auf die Regenmassen zu Beginn folgte Sonnenschein. ©VOL.AT/Steurer
Der diesjährige Juni avancierte zum Monat der Gegensätze: Eine Phase starker Niederschläge, die zu Hochwasser und Rekord-Regenmengen - etwa in Bregenz - führten, wurde von einer Hitzewelle abgelöst.
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Mit dem Juni endet auch ein Monat der Gegensätze und Rekorde. In Erinnerung bleiben werden wohl die kräftigen Niederschläge an der Alpennordseite, die verbreitet zu Hochwasser geführt haben sowie die kurze, aber dafür umso markantere Hitzewelle.

Flut zu Monatsbeginn – Rekordregen in Bregenz

Gleich zu Beginn des Monats sorgte ein hartnäckiges Tiefdruckgebiet über Mitteleuropa für wiederholt teils kräftigen Regen an der Alpennordseite. Die Böden konnten das Wasser nicht mehr aufnehmen. Es kam zu einem teils markanten Anstieg der Flusspegel, aber auch Vermurungen und Überflutungen.

In Bregenz regnete es so viel wie noch nie in einem Juni zuvor – zumindest seit Beginn der Aufzeichnungen vor 134 Jahren, wie der Wetterdienst Ubimet in einer Aussendung berichtet. Im Gegensatz dazu fiel im Klagenfurter Becken nicht einmal die Hälfte des durchschnittlichen Juni-Regens.

Hitzerekorde purzelten

Während die ersten zwei Wochen des Junis eher zu kühl oder nur durchschnittlich temperiert waren, wurde es ab dem 15. Juni von Tag zu Tag heißer. Schließlich sollte die Hitzewelle mit 38,6 Grad in einem Allzeitrekord gipfeln. Österreichweit wurden an insgesamt 32 Messstellen neue Stationsrekorde für den Juni aufgestellt. Damit aber der Gegensätze nicht genug: Es sollte im Laufe des Monats wieder deutlich abkühlen – und am Morgen des 27. Junis in manch höher gelegenen Alpentälern leichten Frost geben.

Nasseste Orte

432.6 l/m² Bregenz Vorarlberg
418.2 l/m² Sonnblick Salzburg
389.2 l/m² Alberschwende Vorarlberg

 Höchste Temperaturen

38,6 Grad Waidhofen/Ybbs 360 m, NÖ, 20.06.
37,1 Grad St. Pölten – Landhaus 273 m, NÖ, 20.06.
37,1 Grad Loosdorf 245 m, NÖ, 20.06.

 

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