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Jungganove wieder in Haft

Feldkirch - Ein 17-Jähriger ergaunerte mit gefälschtem Rezept Beruhigungsmittel.

Mehrere Betreuungseinrichtungen beißen sich an dem jungen Mann die Zähne aus. Er arbeitet nicht und hat aufgrund von BH-Strafen 3000 Euro Schulden. Der Bursch erhält Sozialhilfe, wohnt in einer Gratis-Unterkunft und wird seit einiger Zeit von mehreren Betreuern umsorgt. Dennoch scheint er sein Leben nicht in den Griff zu kriegen. Zwei Vorstrafen hat er bereits, zwei Monate saß er hinter Gittern. Danach wurde er mit zwei noch offenen Monaten auf Bewährung entlassen. Doch der Bregenzer hat sich nicht bewährt. Wieder nutzte er das Vertrauen anderer aus und hinterging sie. In Haft kam der Mann, weil er den Sat.-Receiver seiner Sozialunterkunft abmontierte und verkaufte. Man drückte alle Augen zu und nahm ihn nach dem Gefängnis ein zweites Mal auf. Drei Wochen später fehlte in seinem Zimmer wieder der Sat.-Receiver. Und wieder hatte ihn der junge Mann „versilbert“. Außerdem trat er im Zorn gegen ein Auto und zerschlug eine Glastüre. „Das Problem ist, dass mein Mandant keinen sozialen Rückhalt hat. Die Eltern versuchen zwar ihr Möglichstes, aber sie erreichen ihren Sohn nicht“, so Verteidiger Surena Ettefagh. Der Anwalt plädiert für ein mildes Urteil. Er hoffe auf die Bewährungshilfe, sie soll den Burschen auf den rechten Weg bringen. Zu guter Letzt ließ sich der 17-Jährige noch zu einer Urkundenfälschung hinreißen. Sein Bruder – ebenfalls im Gefängnis – ist tablettenabhängig. Dennoch bestreitet der Angeklagte, dass er es ihm zuliebe getan habe. Der Angeklagte ließ sich ein Rezept ausstellen und ergänzte dieses zu Hause. Kurzerhand fügte er ein Beruhigungsmittel hinzu. Als er die Kosten von der Kasse zurückerstattet haben wollte, flog der Schwindel auf. „Das hab ich dem doch gar nie verschrieben“, wunderte sich der behandelnde Arzt. Der Rezeptschwindel brachte eine Verurteilung wegen schweren Betruges. Alles in allem muss der Arbeitslose nun vier Monate hinter Gitter. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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