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Junger Alkolenker nach tödlichem Unfall verurteilt

Tödlicher Verkehrsunfall in Lustenau: Vier Monate bedingt und acht Monate auf Bewährung für jungen Alkolenker.
Tödlicher Verkehrsunfall in Lustenau: Vier Monate bedingt und acht Monate auf Bewährung für jungen Alkolenker. ©VOL.AT/ Hofmeister
Feldkirch - Am Landesgericht Feldkirch ist am Mittwoch jener 22-jährige Alkolenker verurteilt worden, welcher im Sommer vergangenen Jahres eine 73-jährige Radlerin in Lustenau niedergefahren und tödlich verletzt hatte.

Der Angestellte ist sehr sportlich und trinkt eigentlich so gut wie keinen Alkohol. An jenem Abend machte er nach einem Turnier eine Ausnahme und gönnte sich ein paar Bier. Ein schwerer Fehler, wie er heute weiß. Mit 0,84 Promille war er in Lustenau mit seinem Pkw unterwegs, als er eine Frau, die gerade den Schutzweg überqueren wollte, übersah. Der junge Mann fuhr mit 67 statt mit 40 km/h. Insgesamt Umstände, die eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen unvermeidbar machen. Auch wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit bezüglich jener vier Personen, die bei dem Burschen mitfuhren, wird der junge Mann verurteilt.

Familie vor Scherbenhaufen

„Sie waren vorher auf einem guten Weg und sind es jetzt wieder”, macht Richter Richard Gschwenter dem Beschuldigten, der während der Verhandlung immer wieder weinen musste, Mut. Nach dem Unfall entschuldigte sich der junge Mann bei den Hinterbliebenen in einem Brief, er heftete warnende Folder hinter Windschutzscheiben von Autos, die vor Discos parkten. Er bemüht sich mit allem, was in seiner Macht steht, darum, dass anderen nicht dasselbe passiert wie ihm.

Den Hinterbliebenen muss er 3646 Euro Todfallskosten zahlen. Auf Trauerschmerzengeld haben die beiden Söhne der Verunglückten verzichtet. Sie wissen, wie sehr auch der Verursacher leidet. Das Urteil – vier Monate unbedingt plus acht Monate auf Bewährung – ist nicht rechtskräftig.

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