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Junge Türken ohne Vision

Für den türkischen Generalkonsul Aydin Nurhan zeigen die Vandalenakte in der Hohenemser Kirche St. Karl "die Spitze des Eisbergs von ernsten gesellschaftlichen Problemen im Land".

An Gymnasien und Universitäten völlig unterrepräsentiert, sehe die türkischstämmige Jugend zunehmend hoffnungslos in die Zukunft, sagt der türkische Generalkonsul. „Diese Kinder sind von der Vision, eines Tages Arzt, Ingenieur oder Rechtsanwalt zu werden, weit entfernt.“

Das stärke die Gewaltbereitschaft. Zudem wüchsen viele in einem moralischen Vakuum auf, weil sie die Werte ihrer Traditionen verloren und die neuen Werte der hiesigen Gesellschaft noch nicht übernommen hätten. Selbst den Vergleich mit den Pariser Verhältnissen scheut Generalkonsul Nurhan nicht. Mit Landesstatthalter Bischof und Landesrat Schwärzler will er sich diesen Monat treffen. „Es muss rasch etwas geschehen.“ Vorarlberger und türkische Behörden müssten eng zusammenarbeiten: „Denn Angst vor der Zukunft haben die Vorarlberger Jugendlichen auch.“

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