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Juli 2009: Salzburg hält niedrigste Arbeitslosenquote Österreichs

Salzburg - Obwohl die Sommer-Hochsaison eine leichte Entspannung gegenüber dem Vormonat brachte, ist die Arbeitsmarktlage weiterhin angespannt. Die gute Nachricht: Salzburg konnte im vergangenen Monat Juli die niedrigste Arbeitslosenquote Österreichs vorweisen.

Ende Juli 2009 waren in Salzburg 10.623 Personen auf Arbeitsuche. Das sind 519 weniger als im Juni, aber 3.356 Personen mehr als im Juli 2008. “Erstmals seit den frühen fünfziger Jahren ist im Hochsommer die Arbeitslosenzahl in den fünfstelligen Bereich gerutscht”, teilte Anton Költringer, stellvertretender Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice Salzburg, am Montag in einer Aussendung des Salzburger AMS mit. “Trotzdem hat Salzburg am Höhepunkt der Tourismus-Sommersaison und der Bausaison mit 4,2 Prozent den österreichweiten Bestwert bei der Arbeitslosenquote erzielt”, so Költringer.

Während im Gastgewerbe die Arbeitslosigkeit mit plus 37,4 Prozent zwar deutlich, aber unter dem Durchschnitt der Gesamtarbeitslosigkeit gestiegen ist, hat das Baugewerbe mit plus 50,8 Prozent einen überproportionalen Zuwachs zu verzeichnen. Nach wie vor wird die Arbeitsmarktentwicklung aber von der Lage im Bereich der Warenherstellung getrieben. Mit plus 134 Prozent oder plus 1.036 Personen gibt es dort sowohl relativ als auch absolut die meisten zusätzlichen Arbeitslosen. Hauptbetroffen innerhalb dieses Wirtschaftszweiges ist vor allem der Maschinenbau (+515,9 Prozent oder 227 Personen), die Herstellung von Kraftfahrzeugteilen (+298,0 Prozent oder 195 Personen) und jetzt auch die Papierherstellung (+930,8 Prozent oder 134 Personen), wo die Kündigungen bei der Papierfabrik in Hallein wirksam werden. Ebenfalls deutlich überproportional steigt die Arbeitslosigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr mit einem Plus von 58 Prozent. Den geringsten Zuwachs (abgesehen vom öffentlichen Dienst) verzeichnet mit plus 13,7 Prozent das Gesundheits- und Sozialwesen.

Frauen sind von der steigenden Arbeitslosigkeit mit einem Zuwachs von 32,1 Prozent oder plus 1.1.97 Personen nur halb so stark betroffen wie Männer mit einem Plus von 61,1 Prozent oder 2.159 Personen. Insgesamt sind 4.931 Frauen und 5.692 Männer arbeitslos. Sowohl bei jüngeren Arbeitskräften bis 24 Jahre (+44,2 Prozent) als auch bei Älteren ab 50 Jahre (+43,7 Prozent) ist die Arbeitslosigkeit leicht unter dem Durchschnitt gestiegen. Bei den Schulungsteilnahmen meldet das Arbeitsmarktservice Salzburg eine Zunahme von fünfzig Prozent auf 2.342.

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