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Jugendforscher auf den Spuren der Natur und Technik

Im Garten der inatura machten sich die jungen Nachwuchsforscher auf die Suche nach Pflanzen für ihren nächsten Versuch.
Im Garten der inatura machten sich die jungen Nachwuchsforscher auf die Suche nach Pflanzen für ihren nächsten Versuch. ©cth
Die FH Dornbirn lud zum spannenden Workshop. 
Jugendforscher auf den Spuren der Natur und Technik

Dornbirn. „Was Ameisen mit Routenplanung, Katzen mit dem Bremsweg oder Spinnen mit einem Sneaker zu tun haben“ – diesen Geheimnissen und mehr gingen vergangene Woche ein paar begeisterte Nachwuchsforscher beim „Workshop Sonartechnik“ der FH Dornbirn auf die Spur. Viele der Teilnehmer staunten nicht schlecht, dass die Tierwelt Vorbild für zahlreiche technische Lösungen liefert. So auch die Fledermaus. Die nachtaktiven Fledermäuse besitzen ein Sonarsystem, um sich im Dunkeln zu orientieren. Im Flug stoßen sie durch das Maul, einige Arten auch durch die Nase, Ortungsrufe aus. Diese Echos können sie mit ihren oft großen Ohren hören. Dieser „Sonartechnik“ widmete sich die Forschergruppe einen Tag lang und baute sich sogar ein eigenes Ortungssystem.

Auftakt in der Inatura

Der Startschuss zum spannenden Forschungstag fiel in der inatura in Dornbirn. Ausstellungskurator Mathias Gort führte die interessierten Teilnehmer in die faszinierende Welt der Tiere und der Natur ein. Die „Bionik-Forschungsreise“ führte die Jugendlichen quer durch die inatura und den Garten.

Nach einer ausgiebigen Stärkung mit einem Mittagessen an der FH Vorarlberg, wurde schließlich Teil 2 des Worskhops eingeläutet. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Technik. Die Nachwuchsforscher programmierten in einem Computertool ihr eigenes Sensorteil bzw. Ortungssystem – ganz nach dem Vorbild der Fledermaus. Ultraschall-Sensoren besitzen einen Signalgeber – Trigger – und Messgeber – Echo – und diese funktionieren praktisch wie Mund und Ohren bei einer Fledermaus. Oft werden diese Sensoren in Roboter-Projekten eingesetzt um das Umfeld zu erkunden und Kollisionen zu vermeiden. Die Jugendlichen bauten also ein kleines Board, das mittels „Sonartechnik“ Gegenstände im Umfeld erkennt und so Kollisionen vermeidet – vergleichbar mit einem Staubsaugerroboter. Ihr eigenes Ortungssystem konnten die Tüftler dann mit nach Hause nehmen.
Damit nicht genug: Beim Forschungscamp im Juli gibt es dann eine Fortsetzung dieses Workshops. Dort können die Jugendlichen das Sensorteil zu einem richtigen eigenen Roboter ausbauen!

Info Jugenduni FH Vorarlberg

Seit Herbst 2012 wird auch für Jugendliche von 13 bis 15 Jahren ein Programm angeboten. Dieses ist sowohl inhaltlich als auch didaktisch entsprechend anspruchsvoller als jenes der KINDERUNI Vorarlberg. Im Mittelpunkt stehen Forschernachmittage sowie ein Forschercamp. Alle Termine werden jeweils in den Schulferien angeboten.

JUGENDUNI Forschungscamp – Anmeldung ab sofort!

10. bis 13. Juli 2017, Campus der FH Vorarlberg

Workshopleiter: Babette Hebenstreit, Michael Gstrein
Dauer: 3 Tage (10. bis 12. Juli, ganztägig 9.00 bis 17.00 Uhr) – 2 Tage Workshop, 1 Tag Exkursion
Teilnehmerzahl: max. 16
Raum: B105
Alter: 13 bis 15 Jahre
Kosten: EUR 120,00 (inkl. 3x Frühstück, 3x Mittagessen, Exkursion und Materialkosten)

Mehr Infos dazu und Kontakt:

 

FH Vorarlberg, Campus V
Hochschulstraße 1
6850 Dornbirn
+43 5572 792 0
+43 5572 792 9500
info@fhv.at, www.fhv.at

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