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Jugend und Alk: Handeln statt reden

Bregenz - Die Jugendsprecherin der SPÖ, Mirjam Jäger, zum Thema: "Hinschauen statt wegschauen ist gut, Handeln statt reden ist besser in Sachen Jugend und Alkohol."

„Mich überkommt langsam aber sicher das Gefühl, dass beim Thema Jugend und Alkohol mehr geredet und weniger gehandelt wird. Denn mit Schlagwörtern, wie ‚hinschauen statt wegschauen’ wird das Problem der jünger werdenden Alkoholkonsumenten nicht gelöst werden“, fordert SPÖ-Jugendsprecherin LAbg. Mirjam Jäger endlich auch eine Änderung der Jugendschutzbestimmungen im Vorarlberger Jugendgesetz.

Jäger denkt dabei an eine Anhebung der Altersgrenze bei der Abgabe von Alkohol mit mehr als 12 % auf 18 Jahre. Und auch die sogenannten Alkopops sollten bis zur Erreichung des 18. Lebensjahres nicht abgegeben werden dürfen. Die SPÖ-Jugendsprecherin dazu: „Ich weiß schon, dass zusätzliche Verbote nicht gerade die populärste Maßnahme sind. Allerdings muss auf die Tatsache, dass das Alter der Trinker immer weiter runter geht, reagiert werden.“ Am Liebsten wäre Jäger jedoch eine bundesweite Vereinheitlichung des Jugendschutzes auf möglichst hohem Niveau.

Jäger wartet noch mit einem zweiten Vorschlag zum Thema Jugend und Alkohol auf, indem sie fordert, dass zumindest zwei alkoholfreie Getränke auf der Getränkekarte eines Lokals billiger sein müssen, als das billigste alkoholische Getränk. „Wir müssen nun endlich auch Maßnahmen im gesetzgeberischen Bereich setzen. Denn dafür sind wir zuständig. Meine zwei Vorschläge ließen sich jedenfalls sehr einfach umsetzen – wenn die ÖVP will“, schließt Jäger.

(Quelle: LAbg. Mirjam Jäger, SPÖ)

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