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Jugend mischt kräftig mit, gut so!

Wie wird der Jugendplatz genannt? Grafikdesigner Sigi Ramoser begleitete die Jugendlichen in Sachen „Wegweiser und Nutzungsregeln“.
Wie wird der Jugendplatz genannt? Grafikdesigner Sigi Ramoser begleitete die Jugendlichen in Sachen „Wegweiser und Nutzungsregeln“. ©Marktgemeinde Lustenau
Im Sportpark Lustenau, auf dem Gelände des ehemaligen Sporthotels, entsteht ein neuer Jugendplatz.
Jugendbeteiligung Lustenau

Lustenau. Ein vielfältiges Angebot soll Jugendliche von 14 bis 18 Jahren ansprechen und den Platz zu einem attraktiven Treffpunkt machen. Am Freitag, den 23. Mai, lud die Marktgemeinde Lustenau deshalb Jugendliche aus ganz Lustenau ein, bei Workshops ihre Ideen einzubringen. Das Interesse der Jugendlichen war groß und die Vorschläge kreativ!

Jugendbeteiligung brachte tolle Ideen zutage

Treffpunkt für den Workshop war vor Ort im Sportpark, in der Aula des Gymnasiums. Unter Anleitung von Beteiligungsfachfrau Annemarie Felder galt es in Kleingruppen gemeinsam mit den Fachleuten und dem Culture Factor Y für Gestaltungsvorschläge, Möblierungen und einen Namen zu finden.

Bei Annemarie Felder konnten insbesondere Mädchen ihre Wünsche hinsichtlich der Ausstattung des Platzes äußern. Im Vordergrund stehen dabei ausreichend vorhandene sowie multifunktional nutzbare Sitzmöbel. Viel gearbeitet wurde auch in den Workshops zum Skateplatz sowie zum Ballspielfeld. Schon im Vorfeld hatten sich die Jugendlichen Gedanken über Funktionalität und Kosten gemacht. Im Workshop zur „Jugendbox”, einem Bauelement mit Aussichtsplattform aus der Architekturwerkstatt Dworzak, setzten sich Mädchen und Burschen kreativ mit Farbgebung und Fassadengestaltung auseinander. Kommunikationsdesigner Sigi Ramoser beschäftigte sich mit seiner Jugendgruppe mit dem Thema Namensgebung und Nutzungsregeln, Seite an Seite mit René Schreiber von der Sicherheitswache.

Umsetzung ab sofort

Anschließend an den intensiven Nachmittag präsentierten die Jugendlichen beim Open House die bunte Mischung an Ideen den vielen Interessierten und politischen Verantwortlichen. Jugendreferentin Janine Gozzi freut sich: „Ich war total überrascht von den tollen, äußerst kreativen Ideen und Inputs der Jugendlichen. Sie haben gedacht und geplant wie Profis, insbesondere was das Gebäude betrifft. Es ist unser Ziel, dass dieser Ort den Wünschen, Ideen und Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht wird und sie sich gerne dort aufhalten.”

Die Vorschläge aus den Workshops fließen in das Projekt, das unter dem Dach des Spielraumkonzeptes der Marktgemeinde realisiert wird, ein. Der Lustenauer Jugendplatz soll als attraktives Gegenüber zum bestehenden Parkbad sowie zur neu errichteten und bald eröffneten Schulsport- und Leichtathletikanlage konzipiert werden. Dafür wurden EUR 250.000,- netto zur Verfügung gestellt, wobei das Land Vorarlberg bis zu 40 % der Projektkosten fördern kann. Der Start der Arbeiten ist bereits erfolgt. Planungsreferent Martin Fitz: „Die starke Beteiligung zeigt uns, wie dringend der neue Jugendplatz gewünscht und benötigt wird. Ich bin beeindruckt, mit wie viel Herzblut die Jugendlichen aktiv tolle Vorschläge, Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten erarbeitet haben – dafür ein großes Dankeschön an alle Beteiligten.”

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