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Jugend lernte Fische filetieren

Die Fische wurden von den Buben sauber gewaschen.
Die Fische wurden von den Buben sauber gewaschen. ©G.Grabher

Hohenems. Die partnerschaftlich verbundenen Fischereivereine Hohenems und Dornbirn sind bemüht, dem Nachwuchs nicht nur das Verhalten in der sensiblen Natur und das Angeln beizubringen, sie bilden die Jugend auch in der Zubereitung von Fängen für die Pfanne aus.

Zwei Dutzend Fischerbuben aus Hohenems und Dornbirn waren beim Heim des Fischereivereins am Alten Rhein angerückt, wo die Jugendleiter Stefan Huchler und Walter Metzler mit einigen Fischerkollegen vorzeigten, wie grätenfreie Fischfilets entstehen. Nach einiger Theorie ging es zur Praxis über. Die aus einer Zucht beigestellten lebenden Forellen mussten von den Buben erst weidgerecht getötet, dann ausgenommen und peinlich sauber gewaschen werden. “Sauberkeit ist das oberste Gebot”, wurde den Jungfischern eingeschärft. Nach der Demonstration der Schnittfolge beim Filetieren und nicht ohne Warnung vor den scharfen Messerklingen ging der Nachwuchs selbst ans Werk. “Die Fische am Kopf halten, mit dem Messer dann hinter den Kiemen bis zum Rückgrat einschneiden, die Klinge jetzt drehen und bis zum Schwanz durchziehen, dabei werden die Gräten durchtrennt”, erklärten die erfahrenen Fischer den Buben. “Dann den Fisch drehen und den Vorgang auf der zweiten Seite wiederholen und die Gräten an der Innenseite entfernen – fertig sind die Filets.”

Den Dreh heraus haben

So einfach das klang, die Fischerbuben hatten anfänglich ihre Mühe. Die meisten hatten den “Dreh” aber bald heraus und legten nicht ohne Stolz auch an den Rändern sauber zugeputzte Filets vor. “Sie sehen aus wie Sushi”, bemerkte einer der Jungfischer. Roh gegessen wurden die Filets aber nicht. Der Fischernachwuchs konnte jedoch die ersten eigenhändig grätenfrei gemachten Forellenhälften einpacken und sie der Mama für die Küche mitbringen.

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